reapers blog
Bewegliche Teile im Handy?!
geschrieben von: reaper, 16.09.2010
Ich weiß jetzt nicht ob es nur mir so geht aber ich hab ein Problem mit beweglichen Teilen in meinem Handy. Um die klassischen Dreh- und Schiebetelefone bin ich immer erfolgreich drumherum gekommen. Hatte ich doch immer die Ahnung das sich in den Beweglichen Teilen der Dreck verfängt.
Beim N97 bin ich den Kompromiss eingegangen und habe zugunsten der Volltastatur einen Slider akzeptiert und ich muss sagen meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Waren es früher nur die Spalten zwischen Ober- und Unterschale die verkeimten kriechen Krümel, Staub und Dreck beim N97 in den Slider. Mit Druckluft geht das ganz gut wieder raus aber ein Handy ist für mich ein Gebrauchsgegenstand den ich nicht pflegen will.
Mein Fazit zum Thema Slider: In Zukunft wieder Abstand halten und auch bei Volltastatur lieber auf Varianten wie beim P1i oder der E Serie von Nokia ausweichen. Qualitativ stehen diese dem Slider nicht nach und ich empfand das Schreiben auf dem P1i sogar als angenehmer im Vergleich zum N97.
Auf einem ganz anderen Blatt stehen die Handys welche ganz ohne Tastatur kommen. Es ist gewöhnungsbedürftig, so ganz ohne Druckpunkt, und man trifft auch nicht immer korrekt die Tasten auf dem Bildschirm, aber inzwischen ist die Fehlererkennung recht ausgereift und für SMS oder die E-Mail Antwort zwischendurch reicht es allemal.
Thinkpad - Trackpoint Scrolling unter Lucid Lynx
geschrieben von: reaper, 04.09.2010
Seit einer Weile hab ich schon Ubunutu 10.04 am laufen und bin eigentlich zufrieden nur das eigentlich sehr bequeme Trackpoint scrolling geht seit dem Update nicht mehr so wie es soll. Normal kann man den Trackpoint zusammen mit der mittleren Maustaste als Scrollrädchen verwenden. Bisher half dazu eine eigene hal.d policy diese geht jetzt aber nicht mehr.
Abhilfe schafft ein zusätzlicher Konfigurationeintrag für x.org. Einfach eine Datei, z.B.: /usr/lib/X11/xorg.conf.d/20-thinkpad.conf anlegen und mit den folgenden Zeilen befüllen:
Section "InputClass" Identifier "Trackpoint Wheel Emulation" MatchProduct "TrackPoint" MatchDevicePath "/dev/input/event*" Driver "evdev" Option "EmulateWheel" "true" Option "EmulateWheelButton" "2" Option "Emulate3Buttons" "false" Option "XAxisMapping" "6 7" Option "YAxisMapping" "4 5" EndSection
Und nach einem Neustart des X-Servers, z.B. durch Aus- und wieder Einloggen sollte der Trackpoint wieder wie normal funktionieren.
Review: Nokia N97 - Ein Fazit nach 9 Monaten
geschrieben von: reaper, 03.09.2010
Seit ungefähr Jahresbeginn nenne ich ein Nokia N97 mein Eigen und denke es ist jetzt an der Zeit zusammen zu fassen wie es mir mit diesem Smartphone ergangen ist.
Zunächst das positive, für meine Zwecke hat der Akku eine akzeptable Laufzeit. Im Arbeitsalltag (ca. 30 Minuten Musik / 20 Minuten surfen / 10 Minuten telefonieren) komme ich etwa drei Tage lang mit dem Akku klar. Bei intensiver GPS Nutzung ist der Akku schon nach ca. 12 Stunden leer. Alles in allem Laufzeiten mit denen ich bei einem Smartphone leben kann.
Die Begeisterung über die Hardware Tastatur hält bis heute an, allerdings so muss ich sagen tippe ich wenig bis gar nicht auf dem Handy was sie dann doch überflüssig macht. Ebenfalls bewährt hat sich die für Nokia typische Auflösung von 640*300 Bildpunkten. Das ist für Mails, Nachrichten, gelegentliches surfen mehr als ausreichend.
Leider nutzen viele Anwendungen den Platz nicht wirklich effizient aus. Dem Browser fehlt das Pinch-To-Zoom Verhalten heutiger Geräte was ein zoomen oft nutzlos macht da die Zeilen dann nicht umbrechen. Zwar kann man sich alternative Browser wie Opera installieren mit denen das besser klappt, leider gibt es keine Möglichkeit diese dann auch als Standard Anwendung zu verwenden, gleiches gilt auch für E-Mail.
Die E-Mail Applikation hat mich auch nicht wirklich überzeugt, hier habe ich nach einigen Monaten zum kostenpflichtigen Profimail gegriffen, das erfüllte dann aber wirklich alle meine Anforderungen an einen mobilen Mailclient. Ebenfalls Geld habe ich für Gravity ausgegeben, einen Twitter-Client mit Multiaccountmanagement.
Apps für Symbian ganz allgemein gibts verstreut im Netz oder über den Ovi Store. Es gibt nicht wirklich etwas was ich nicht gefunden hätte aber vor allem neue Tools werden eher fürs iPhone oder für Android gebaut. Und das obwohl Symbian ebenfalls über ein freies SDK verfügt und in seiner aktuellen Version unter OpenSource Lizenz gestellt wurde.
Sehr vorbildlich finde ich die Syncronisationsmöglichkeiten. Mittels SyncML kann man sich einfach mit eGroupware, Funambol un Co. verbinden. Ebenfalls vorhanden ist eine Exchange-Syncronisation für Mail, Kontakte und Kalender. Letztere spielt wie ich gerade teste auch sehr gut mit Zarafa und Z-Push zusammen.
Der Oberfläche selbst merkt man ihr Alter an, zusammen mit der leider mangelhaften Hardware aus dem Hause Nokia wird das Leben mit dem N97 dann nicht leichter. Ständig plagen Speicherlecks, inzwischen starte ich aller zwei Tage durch, dann läuft es auch wieder rund, aber irgendwie kann es das ja nicht sein. Beobachtet man den Speicher eine Weile merkt man schnell das dieser immer kleiner wird und abnimmt, auch wenn man alle Applikationen beendet.
Ebenfalls zu wenig Speicher hat Nokia dem Gerät als Systemspeicher mitgegeben. Nicht mal 100 MB sind da verfügbar, das reicht, schließlich kann man ja Anwendungen auch auf dem mit 32 GB üppigen Flashspeicher installieren. Aber leider nicht alle. Anwendungen wie das kostenlose Ovi-Maps können nur auf dem Systemspeicher installatiert werden. Die kuriose Situation bei mir ist jetzt mir Ovi-Maps immer sagt das es sich aktualisieren möchte, das Update dann aber mangels Speicherplatzes abbricht.
Sonst bin ich mit dem GPS sehr zufrieden, nachdem man die Antenne getauscht hatte funktioniert es schnell und zügig, sieht man mal davon ab das manchmal der Chip abstürzt, dann gibts keinen Fix und nur ein Neustart hilft.
Alles in allem bin ich nicht schrecklich unzufrieden aber auch alles andere als glücklich mit dem N97. Die kleinen Macken und die Trägheit des Systems summieren sich eben auf und Zufriedenheit sieht eben anders aus.
Die TAZ erklärt die Apple Manie
geschrieben von: reaper, 22.07.2010
Unter der Überschrift Apple-Produkte waren nie fantastisch gibts bei der TAZ ein hübsches nur zu wahres Interview zum Hersteller mit dem Telefon wo man beim telefonieren genau wissen muss wie man es hält.
Neus Spielzeug: N97
geschrieben von: reaper, 14.12.2009
Nach einiger Zeit mit dem Sony P1i, bin ich jetzt doch im Lager von Nokia gelandet. Eigentlich hatte ich mich dagegen immer gewehrt aber am Ende siegten die objektiven Argumente. Somit habe ich jetzt mein P1i, primär wegen der trägen Oberfläche und des schlechten Touchscreens gegen ein Nokia N97 eingetauscht.
Das gute Stück bietet ein wesentlich größeres Display, mehr Prozessorleistung und nutzt statt der UIQ 3 Oberfläche die Touchscreen optimierte Symbian S60 5th Edition. Hardwareseitig bietet das N97 neben dem 640x360 Pixel Touchscreen eine ausziehbare QWERTZ Tastatur und verbindet sich per Bluetooth, Edge, UMTS oder WLAN mit der Welt.
Auf den ersten Blick machte die Oberfläche einen guten Eindruck, der sich mit dem Update auf die aktuelle Firmware noch deutlich verbesserte. Programme starten schnell und das Umschalten gelingt ohne große Pausen. An vorinstallierter Software sind Kalender, Adressbuch, Browser und Mailprogramm gleich dabei. Ebenso gibt es noch eine Kiste voller Tools und Widgets für Social Network Kram wie Facebook, Twitter und Co. die man sich echt sparen kann, kann man sie doch per Ovi-Store (dem Pendent zum Appstore) nachladen wenn man sie benötigt.
Sowohl Mail als auch Browser und Adressbuch erfüllen meine Erwartungen und insgesamt sehe denke ich das es am Ende eine gute Wahl war. Zumal die Haptik des Gerätes besser ist als beim P1i, welches ich am Ende eigentlich nur noch als Telefon mit Kalender verwendet habe weil es sonst einfach vieles einfach zu langsam und Umständlich war.
PS.: Es gibt sogar eine Funktion zur Sprachtelefonie!

Ubuntu 9.04 auf dem Thinkpad T61p
geschrieben von: reaper, 03.05.2009
Unter Intrepid Ibex (Ubuntu 8.10) gab es ein paar kleine Haken was mein Thinkpad betraf. Nichts womit man nicht leben konnte aber dennoch schön das sie mit Jaunty Jackalope (Ubuntu 9.04) nun behoben sind. So funktioniert zum Beispiel der Hardware Kill-Switch fürs WLAN jetzt problemlos, abschalten, anschalten, wieder online sein. Ebenso sind die Problemen mit dem proprietären Grafiktreiber und X.Org nun behoben und das ein und ausloggen geht so flüssig wie man es sich wünscht. Ebenso funktioniert Suspend-To-Ram so wie man es will, inklusive dem WLAN das nach dem Aufwachen wieder ohne zu murren läuft.
Die Probleme waren vorher nicht fatal und mit ein paar kleinen Hacks auch zu beseitigen, aber schön das sie jetzt gleich ohne Bastelarbeit funktionieren. Sonst halten sich die Änderungen in Grenzen, OpenOffice ist jetzt nativ in Version 3.0 vorhanden was einem die Installation aus externen Quellen erspart. Sonst läuft nach meinem Erachten alles stabil und flüssig, eben so wie man es gern von einer Desktop-Distribution erwartet. Fast eben wie ein Mac nur eben frei.
Das Ende der Killerspieler - Headshot Helm
geschrieben von: reaper, 17.12.2008
Neue Papierschleuder (iSensys MF-4660PL)
geschrieben von: reaper, 18.02.2008
Das ermatten der Belichtertrommel meines alten PagePro 1100 und der Bedarf an einer heimischen Kopiererlösung brachten mich in die Situation nach einem neuen Drucker zu suchen. Voraussetzung für das Gerät waren eigentlich nur ein Mehrdokumenteneinzug, integrierter Netzwerkanschluss, und großer Speicher. Vom Budget her kamen eigentlich nach einiger Recherche nur der Brother MFC-7820N, der Canon i-SENSYS MF4660PL und der Samsung SCX-4725FN. Geworden ist es am Ende der Canon da dieser noch mit einer komfortablen Duplex-Einheit auftrumpfen konnte. Einziger Wermutstropfen beim Canon ist die fehlende Unterstützung für Postscript, da ich mit dem alten PagePro aber auch unter Linux gute Erfahrungen mit PCL5e/6 habe relativiert sich dieser Nachteil allerdings.
Hier kurz die wichtigsten Daten:
- Protokolle: PCL5e/6, Canon UFR-II LT
- Geschwindigkeit: 20 Seiten je Minute
- Speicher: 128 MB
- Schnittstellen: USB 2.0 Hi-Speed, Ethernet 10/100BaseTX
- Abmessungen (B x H x T): 390 x 455 x 532 mm / 14,3 kg
Unter Windows funktioniert die Installation reibungslos, auch unter OSX lassen sich die Treiber für die propreitäre UFR-II Schnittstelle problemlos installieren, auch wenn die Integration zu wünschen übrig lässt. So integriert der Treiber zwar neue Punkte in den Druck Dialog, der Duplexer lässt sich aber nicht wie gewohnt auf der Layout Seite des normalen OS X Dialogs ansprechen. Dafür muss man den separaten Dialog des Treibers bemühen. Den Scanner habe ich unter OS X noch nicht probiert, vielleicht findet sich da ja aber auch noch ein Weg ;)
Unter Linux lässt sich die Druckeinheit übrigens als HP Laserjet 5 oder als PCL5e/6 generischer Drucker ansprechen. Problematisch verhält sich hier nach meiner Erfahrung leider der Duplexer der die Seiten leider verdreht druck so das man sie nicht binden kann.
Schlafmodi bei MacBooks
geschrieben von: reaper, 29.07.2007
Wenn man ein Notebook hat und damit unterwegs ist, dann will man nicht in jeder Pause immer hoch und runter fahren, schon um den Akku zu schonen. Bei den aktuellen Macs klappt das ganz wunderprächtig, man schließt den Deckel und nach ein paar Sekunden blinkert nur alle paar Sekunden auf um zu zeigen das es noch lebt. Abgesehen davon das ich das nicht mag verbraucht das MacBook in diesem Zustand immernoch Strom (etwa 1 Prozent je Stunde) da der Speicher weiter refreshed wird und die CPU nur sehr tief schläft. Geht der Akkustand dann auf den Nulpunkt zu transferiert das MacBook den Inhalt des Speichers automatisch auf die Platte und schaltet ab.
Der erste Zustand bedeutet im technischen Umfeld: "Suspend to RAM" also Schlafen im Hauptspeicher, dabei werden alle Systeme abgeschaltet und nur noch der Speicher und die CPU bekommen ein wenig Strom, nach dem Aufwecken ist der Rechner in einer Sekunde wieder da und man kann weiter arbeiten. Der zweite Zustand ist: "Suspend to Disk" dabei werden alle Daten auf ein Image auf der Platte geschrieben und beim nächsten Start wieder geladen, das dauert je nach Speicherausbau einen Moment, man kann aber ebenso weiterarbeiten wo man aufgehört hat.
Da ich persönlich den Tiefschlaf auf der Platte bevorzuge, unter anderem weil der Akku schonender ist. Immerhin verbraucht das Notebook so gar keinen Strom mehr und man kann gefahrlos auf mal das Netzteil abziehen ohne dann wieder einen Ladezyklus zu verschwenden. Die Schlafmodi lassen sich im übrigen auch wunderbar steuern, dazu gitb es das Kommandozeilen-Werkzeig pmset mit welchem sich das ganze beeinflussen lässt.
Um zu erfahren was gerade eingestellt ist führt man den folgenden Befehl aus:
sudo pmset -g
Verändern lässt sich das Verhalten mit:
sudo pmset -a hibernatemode X
Dabei steht X für die verschiedenen Schlafmodi:
0 - Suspend to RAM
1 - Suspend to Disk3 - Suspend to Disk and RAM (ist der Standard wie ich vermute)
5 - Suspend to RAM mit sicherem Speicher
7 - Suspend to Disk mit sicherem Speicher
Ich persönlich nutze Modus 7 da ich zum einen meinen Speicher verschüssele und zum anderen den Tiefschlaf Energieoptimaler empfinde.
Auf zum Service...
geschrieben von: reaper, 23.05.2007
Kaum zwei Monate alt da muss ich schon den Weg zurück zu Cyberport antreten und mein Macbook Pro in die Reparatur schaffen. Warum? Gestern Abend wollte habe ich noch ein wenig meiner Schaffenskraft meinem Arbeitgeber spendiert und dabei festgestellt das die Build- und Importprozesse auf meinem Mac ziemlich langsam liefen, ums genau zu nehmen dauert alles fast doppelt so lange. Zumindest hätte ich erwartet das es nicht langsamer ist, zumal der Core 2 Duo nicht langsamer sein sollte als mein Pentium D auf Arbeit (Wobei ich gerade feststelle das es bei BenchIT keine entsprechenden Messungen gibt,,,) und ich genau soviel RAM habe.
Jedenfalls beschäftigte mich das Problem dann doch und ich probierte den XBench aus, welcher eine ganze Reihe von Benchmarks laufen lässt und dann eine Pseudovergleichbare Zahl ausspuckt. Sein sollten es um die 95 und gewesen sind es nur um die 65. Der Verzweiflung Nahe fragte ich dann Stefan um Rat der ja ein Baugleiches MacBook Pro hat und der konnte keine Probleme feststellen. Benchmark schnell, Build auch schnell.
Heute Abend dann die Ernüchterung, eine Neuinstallation von OSX brachte nichts (was auch nicht zu erwarten war). Der mitgelieferte Hardware Test bewarf mich denn aber mit einem Fehler. Laut diesem habe ich einen 4SNS/1/40000000 TBOT. Was wie ein aus einem Forschungslabor entflohenes Virus klingt deutet auf einen Schaden am unteren Temperatursensor hin wie man mir bei Cyberport sagte und bedürfe in jedem Falle einer Kur bei Apple.
Also gehts morgen zurück zu Cyberport und dann mal sehen ob die ihre Servicezeit von 7-10 Tagen einhalten ;) Vielleicht (so munkelte der Supporter) kriege ich auch ein Neues weils noch nicht so alt ist ^^ Wenns denn dann hält solls mir recht sein.



