reapers blog

Argumente für Open Source
geschrieben von: reaper, 04.11.2009

Im NerdyRoom findet man neue Argumente für die Verwendung von Linux. Auch wenn ich zugegebener Maßen in den letzten Jahren auch zu Linux migriert bin spricht immernoch so einiges für FreeBSD. Auf jeden Fall aber gegen Windows:

an image

FreeBSD 6.3 released
geschrieben von: reaper, 18.01.2008

Während die 7er Version von FreeBSD noch auf das finale Release wartet und als RC1 vorliegt ist die fertig 6.3 jetzt als Torrent und Download verfügbar. Zu den wichtigsten Veränderungen gehören:

KDE updated to 3.5.8, GNOME updated to 2.20.1, Xorg updated to 7.3

BIND updated to 9.3.4
sendmail updated to 8.14.2
lagg(4) driver ported from OpenBSD/NetBSD
unionfs file system re-implemented
freebsd-update(8) now supports an upgrade command
tags: unix freebsd

muCommander
geschrieben von: reaper, 26.07.2007

Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem Two-Pane Filemanager für MacOS X. Dabei fand ich eine ganze Kiste voller kommerzieller Programme, was mir durchaus wieder einmal verdeutlichte das ich mit einem eben solchen System arbeite, auch wenn im Hintergrund eine freies BSD-Derivat werkelt. Eine Zeitlang benutzte ich die Beta von Forklift, diese ist aber nun vorbei, abgelaufen und das Programm ist jetzt kostenpflichtig.

Alternativ stieß ich zuerst noch auf Xfolders, was mit aber von der Bedienung überhaupt nicht zusagt, vielleicht wird das ja mit der Nachfolgeversion Qfolders (welches in QT4 geschrieben sein soll) besser. Dann fand ich noch muCommander, ich war erst etwas skeptisch da das gute Stück in Java geschrieben ist und befürchtete grottenschlechte Performance, aber ich wurde eines besseren belehrt. Sicher unter MacOS X integriert sich der muCommander nicht so nahtlos in das System wie es manch verwöhnter Mac User gewohnt ist aber es fühlt sich in der Verwendung sehr flüssig an.

Neben lokalen Dateisystemen werden auch SMB/CIFS, FTP, SFTP und WebDav unterstützt. Es können dabei zum Beispiel Lesezeichen tief in ein entferntes Dateisystem angelegt und jederzeit wieder abgerufen werden. Die üblichen Archive werden wie Verzeichnisse angesprochen und wer den guten alten Norton/Midnight-Commander gewohnt ist findet sich schnell zurecht. Das beste ist allerdings die Plattformunabhängigkeit, durch die Java Engine läuft der muCommander auf allen Systemen die ich so in die Finger bekomme inklusive *BSD, Linux, OSX und Windows. Auf letzterem denke ich wird es bei mit sogar den Total Commander ablösen.

Update Audacious
geschrieben von: reaper, 08.01.2007

Mein Versuch den Audacious Port auf Version 1.2 zu heben, endete leider mit der folgenden Fehlermeldung:

CC     playlist.c                      
playlist.c: In function `playlist_entry_get_info':
playlist.c:181: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:181: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:191: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:208: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c: In function `playlist_get_songtitle':
playlist.c:1558: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:1558: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:1558: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c: In function `playlist_get_tuple':
playlist.c:1602: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:1602: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:1602: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c: In function `playlist_get_songtime':
playlist.c:1634: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:1634: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:1634: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c: In function `playlist_fileinfo':
playlist.c:2092: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:2093: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c:2093: error: structure has no member named `mtime'
playlist.c: In function `playlist_read_info_selection':
playlist.c:2635: error: structure has no member named `mtime'
gmake[2]: *** [playlist.o] Error 1
gmake[1]: *** [build] Error 2
gmake: *** [build] Error 2
*** Error code 2

Grund des Problems ist scheinbar das Upgrade auf die neue LOCALBASE fürs X11:

Note: Configure has discovered that you already have Audacious installed
and it does not match with the given --prefix. You have Audacious installed
in /usr/X11R6/bin and you chose /usr/local/bin.

Also fix pkg_deinstall audacious && portinstall audacious und alles baut und installiert ohne Probleme :)

Rundum Neubau
geschrieben von: reaper, 06.11.2006

Einfach großartig. Eigentlich wollte ich ja nur den neuen Firefox bauen, dieser verabschiedete sich dann aber mit einem Segfault von seinem speicherresidentem Leben. Allein einen Meldung deutete auf eine Inkompatibilität zu den Gnome Paketen hin also hab ich mal eben ein Update angeworfen und das ganze Gerassel neu kompiliert.

Was einfach klingt war in diesem Falle nicht ganz trivial, da die FreeBSD Ports gerade eine tiefgreifende Änderung durchmachten. Die X11R6 Pakete residierten bisher in einem eigenen Verzeichnisbaum unterhalb von /usr/X11R6. Ein Umstand den ich nie ganz verstanden habe, aber mit dem man sich leicht arrangierten konnte. Dieses X11BASE wurde jetzt in Vorbereitung auf die Portierung von Xorg 7.1 mit dem LOCALBASE welches unterhalb von /usr/local residiert verschmolzen. Folglich müssen alle Tools die bisher noch im X11BASE liegen neu compiliert werden :(

Aber es wäre kein FreeBSD wenn das nicht ohne Probleme ginge. Einzig wegen der Download Abbrüche hier im stabilen Dresdner Bürgernetz dauerte der ganze Spaß ein bisschen länger als gedacht aber sonst ging alles ohne Bauchschmerzen von statten und ich kann jetzt hier mit dem Firefox 2.0 bloggen.

Dieses habe ich allerdings nicht zwingend meiner Updateorgie zu verdanken, sondern vielmehr der Aktualisierung eines einzelnen Ports (devel/nspr) der den Segfault verschuldete. Manchmal sind es eben doch die kleinen Dinge die das Leben verschönern.

Ach und wo wir bei verschönern sind... Mein FreeBSD auf dem Schlepp ist jetzt fast 3 Jahre alt und hat jedes Systemkern-Update von 5.1 bis 6.1 überlebt. Tja und jetzt auch den Move von X11BASE nach LOCALBASE ;)

Instabile Sicherung
geschrieben von: reaper, 29.09.2006

Traurig aber leider wahr. FuseFS ist unter FreeBSD alles andere als stabilitäts fördernd. Zwar lief mein Rechner bei ersten Tests stabil was sich aber leider falscher Eindruck herausstellte.

Primär machten sich die Probleme beim runterfahren bemerkbar. Der Rechner fror beim beenden oder neustarten von X.Org ein. Und bald machte sich eine sonst nur von Windows gewohnte Instabilität auf dem Rechner breit. Seit der Deinstallation des Kernelmoduls läuft der Rechner wieder stabil durch!

Sicherungsdateisystem (FuseFS)
geschrieben von: reaper, 08.09.2006

Fuse das steht erstmal für "File System in Userspace und ist eine der, meiner Meinung nach, großartigste Ideen. Fuse stellt eine allgemeingültige Schnittstelle zwischen Kernel-VFS und Userspace zur Verfügung. Im Klartext eine Schnittstelle für Dateisystemtreiber, die nicht im Adressraum des Kernels laufen. Das hat zum einen den Vorteil das nicht-privilegierte Benutzer Dateisysteme mounten können und bietet zum anderen die Möglichkeit verschiedene Bibliotheken für Dateisysteme zu verwenden.

Da die Treiber nicht im Kernelspace laufen ist es im Prinzip und eine feste API zur Verfügung steht sind inzwischen eine ganze Reihe mehr oder weniger kuriose Dateisystemtreiber entstanden. Mit CurlFtpFS lässt sich beispielsweise ein FTP Server ankoppeln. Das ganze ist sogar schon recht stabil und so versucht der Treiber sogar eine zusammengebrochene Verbindung wiederherzustellen.

Andere Treiber die mir einen Test interesant erscheinen lassen sind SSHFS oder SMBNetFS. Ersteres bietet die Möglichkeit per SSH erreichbare Rechner (Dateisysteme) einzubinden und letzeres erlaubt es bereits jetzt recht komfortabel unter Unix ins Samba Netzen zu browsen. Dabei wir ein Verzeichniss eingehangen in welchem man dann über die IP / Domainnamen des SMB Servers in virtuelle Verzeichnisse wechseln kann und dort wiederum in die verschiedenen Shares schauen kann :)

Ein andere noch nicht für FBSD portiertes lustiges Spielchen ist GMailFS zur Nutzung des GMail Spaces als Internetfestplatte ;)

Wie eben schon erwähnt gibt es Fuse auch für BSD. Ursprünglich handelt es sich um ein Kernelmodul für Linux, aber das Fuse4BSD Projekt hat es inzwischen portiert. Zwar ist es noch nicht im Kernel gelandet aber das über die Ports installierbare Modul verrichtet bei mir auch recht robust seinen Dienst.

Google Earth unter BSD
geschrieben von: reaper, 13.07.2006

Google Earth ist ja inzwischen nichts neues mehr und auch das es unter Linux läuft ist inzwischen ein alter Schuh, aber dank des endlich aktualisierten Linux-DRI Ports, ist es auch unter FreeBSD nutzbar geworden. Somit bin ich nicht mehr auf die pixeligen Karten von Google Maps angewiesen ;) Wobei diese wiederum eine schöne Demonstration von AJAX darstellen.

Besonders schick finde ich ja den eingebauten Routenplaner, auf dem man sogar die Baustellen sehen kann. Schade nur das diese in der Regel einige Jahre alt sind und so muss man wohl den schnellen Deutschen Straßenbau loben das die bei Google Earth noch zu sehende Baustelle an der Dresdner Flügelwegbrück inzwischen der Vergangenheit angehört.

Einziger Wermutstropfen ist die schlechte Konfigurierbarkeit der GUI, vor allem die Schrift ist im Normalfall elend klein. Dies lässt sich jedoch wie in steiger's drafts zu lesen durch das Anlegen einer Datei unter ~/.googleearth/Registry/google/googleearthplus/User/render/guifontsize beseitigen. In die Datei schreibt man einfach die gewünschte Schriftgröße. Lieb von Google wäre es dies über eine angehübschte GUI konfigurierbar zu machen, schließlich ist Google Earth ja auch ein GUI Tool ;)

tags: web unix freebsd

Crew-Stammtisch
geschrieben von: reaper, 11.06.2006

Endlich mal wieder Stammtisch der BSD-Crew Dresden. Nicht das die Stammtische nicht stattfinden, aber ich selbst hatte es schon eine ganze Weile nicht mehr dorthin geschafft. Ort des Konspirativen Treffens war das Campus auf der Hübner Straße, eine angenehm ruhige Location, wenn ich auch bei schönem Wetter vielleicht den Biergarten bevorzugt hätte.

Weltbewegende Themen wurden kaum besprochen und die "Agenda" wie immer nicht abgearbeitet ;) wobei es doch ein sehr angenehmer und geistig anregender Abend wurde. Nicht zuletzt konnte ich mich endlich zu einer CACert Anmeldung durchringen und werde mich mal mit FUSE und SSHFS befassen, selbst wenn dies noch nicht im FBSD-Kernel enthalten und über ein zusätzliches Modul aus den Ports nachgerüstet werden muss.

Und dann gibt es da noch Dinge denen keiner nachtrauert
geschrieben von: reaper, 09.04.2006

JAVA gibt es jetzt nativ, dafür aber Flash nicht mal mehr in der Linux-Emulation. Wir leben nunmal in er Glitz- und Glemmerwelt wo die Großen die Kleinen fressen oder zumindest verachten. Immerhin ist die Entscheidung der Portmaintainer das Linux-Flashplugin aus der FreeBSD Portsammlung zu entfernen eine Schlagzeile bei Heise wert.

Ich für meinen Teil kann gut ohne diese flimmernden und quickenden Webseiten verzichten welche der Meinung sind das HTML zur Informationsvermittlung nicht ausreichend seie. Auch wenn ich das restriktive Lizenzverhalten Macromedias für eine unverschämte Arroganz halte, weine ich dem Plugin doch keine Träne nach, muss ich mich doch endlich nicht mehr mit dem Gedanken tragen den Linux-Pluginwrapper mitsamt seinen Abhängigkeiten zu installieren.

tags: unix freebsd
Meine Stimme gegen Nazis! Nazis raus aus dem Internet Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken und handeln! rsp-blogs.de
Soweit nicht anders angegeben, stehen die Bilder/Texte unter der Creative Commons Attribution Non-Commercial Share Alike Lizenz. Logos gehoeren dem jeweiligen Eigentümer.