reapers blog
Nicht vergessen: Morgen starten die Datenspuren MMX
geschrieben von: reaper, 15.10.2010
Unter dem Titel "Mind the Gap" starten morgen früh die siebten Datenspuren in der Scheune.
Ein neues Jahrzehnt bricht an der Zug in die digitale Realität der Informationsgesellschaft rollt und rollt. Wir wollen die Weichen stellen, welche ihn ins Licht führen statt durch den Untergrund gegen die Wand.
Zum siebenten Mal lädt der Chaos Computer Club Dresden zu den Datenspuren. Unter dem Motto Mind the Gap geht es um den Diskurs der aufgeklärten Netzgemeinschaft, Ideenaustausch, Diskussionen, Wissen, kreative Visionen unserer Zukunft im Netz, Chaos, Spaß am Gerät, Datenschutz, Handhabung öffentlicher und privater Daten, Formung der Informationsgesellschaft und der uns umgebenden Realität.
CfP: 27C3 - We come in Peace
geschrieben von: reaper, 02.08.2010
Der Call for Participation für den Chaoskongress in diesem Jahr ging kürzlich über den Äther:
We come in peace, said the conquerers of the New World.
We come in peace, says the government, when it comes to colonise, regulate, and militarise the new digital world.
We come in peace, say the nation-state sized companies that have set out to monetise the net and chain the users to their shiny new devices.
We come in peace, we say as hackers, geeks and nerds, when we set out towards the real world and try to change it, because it has intruded into our natural habitat, the cyberspace. Let us explore each others truly peaceful intentions at this years Chaos Communication Congress 27C3 to be held from Monday December 27 to Thursday December 30, 2010 in Berlin, Germany.
CfP: Datenspuren 2010
geschrieben von: reaper, 20.07.2010
Es wird auch in diesem Jahr wieder Datenspuren in Dresden geben:
Ein neues Jahrzehnt bricht an der Zug in die digitale Realität der Informationsgesellschaft rollt und rollt. Wir wollen die Weichen stellen, welche ihn ins Licht führen statt durch den Untergrund gegen die Wand.
Zum siebenten Mal lädt der Chaos Computer Club Dresden zu den Datenspuren. Unter dem Motto Mind the Gap geht es um den Diskurs der aufgeklärten Netzgemeinschaft, Ideenaustausch, Diskussionen, Wissen, kreative Visionen unserer Zukunft im Netz, Chaos, Spaß am Gerät, Datenschutz, Handhabung öffentlicher und privater Daten, Formung der Informationsgesellschaft und der uns umgebenden Realität.
Wir suchen Vorträge und Workshops zu den Themen Privatsphäre, Datenschutz, neue Technologien und dem ganzen Drum und Dran. Bringt Licht in den Tunnel und begleitet uns auf der Reise in die Zukunft.
Die Fahrgäste setzen sich zusammen aus interessierten selbstdenkenden Wesen, Datenaktivisten, Netz- und Zeitreisenden. Es soll Hilfe beim Einsteigen geboten und aufgezeigt werden, wie ihr die Lücke zwischen gefühlter und tatsächlicher Privatsphäre schließt. Neben den technischen Hintergründen und Abwehrmaßnahmen ist es das Ziel zusammenzurücken, damit auf der Fahrt in die Zukunft der Privatsphäre niemand am Bahnsteig stehen bleiben muss oder überollt wird. Unser Bahnhof wird natürlich nicht videoüberwacht und taugt deshalb als Ort zum Gedankenaustausch und Diskurs. In der Halle gibt es Platz für kreative Projekte.
Die Reisevorbereitungen treffen wir vom 16.-17. Oktober 2010 im Kulturzentrum Scheune, Dresden. Möge die Reise beginnen Mind the gap and bring a towel!
Themenschwerpunkte sind u.a.:
* Die Zukunft der Privatsphäre
* Missbrauch von Daten
* Rechtslage
* Sicherheit und Prävention
* Digital Resistance
* Hacking
* Technikfolgenabschätzung
* Informationsfreiheit
* Aufklärung und Diskurs
Einreichungen bis zum 5. September bitte ab sofort unter cccv.pentabarf.org/submission/DS2010
Für Rückfragen stehen wir unter datenspuren ett cccv punkt de zur Verfügung.
Mehr Informationen auf www.datenspuren.de
Ankündigung: Datenspuren 2009
geschrieben von: reaper, 22.09.2009
Nach einer Verschiebung zu Beginn diesen Jahres findet nun in zwei Wochen zum sechsten Mal das Dresdner Symposium Datenspuren statt. Das Symposium Datenspuren wird vom Chaostreff Dresden (C3D2) organisiert und richtet sich an Datenschützer und interessierte Bürger. Stattfinden wird das Symposium traditionell im Kulturzentrum Scheune.
Das Programm des Symposiums ist jetzt auch vollständig und online verfügbar.
CfP: 26C3 - Here be dragons
geschrieben von: reaper, 02.06.2009
Der Chaos Computer Club lädt auch in diesem Jahr wieder zu Chaos Communications Congress. Gerade wurde der Call-for-Papers gestartet für den 26C3 gestartet. Der Kongress findet wie immer vom 27.-30. Dezember statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto: Here be dragons. Deadline des CfP ist der 9. Oktober.
CfP: Datenspuren 2009
geschrieben von: reaper, 08.05.2009
Nachdem die Datenspuren dieses Jahr nicht wie gewohnt im Frühjahr stattfinden konnten ist nun unter dem Motto Hands off - Privacy on! im Herbst eine Fortsetzung des jährlichen Dresdner Datenschutz Symposiums in Sicht.
Die Zielgruppe der Datenspuren setzt sich zusammen aus interessierten Bürgern und Datenaktivisten. Es soll der Grundstein gelegt werden für einen aktiven Selbstschutz in Zeiten wegerodierender Grundrechte. Neben den technischen Hintergründen und Abwehrmaßnahmen ist es das Ziel, die Risiken und Nebenwirkungen von Überwachung für die Gesellschaft und das Leben eines einzelnen aufzuzeigen. Zudem dienen die Datenspuren als Plattform zum Gedankenaustausch und Diskurs.
Wir wünschen uns Vorträge unter anderen zu den unten aufgeführten Themenschwerpunkten. Desweiteren suchen wir Referenten für Workshops zur praktischen Wissensvermittlung. Neben der Vermittlung von Grundlagen freuen wir uns besonders über diskursfördernde Community-Events. Wenn Ihr ein Projekt plant oder durchgeführt habt, bieten wir euch die Möglichkeit dieses auf den Datenspuren zu präsentieren.
Themenschwerpunkte und Vorschläge:
- Datenspuren im täglichen Leben- Missbrauch von Daten
- Rechtslage
- Sicherheit und Prävention
- Digital Resistance
- Hacking
- Technikfolgenabschätzung
- Informationsfreiheit
- Aufklärung und Diskurs
Wann?
3./4. OktoberWo?
Kulturzentrum Scheune, Dresden-NeustadtHomepage
http://www.datenspuren.deEinreichungen bitte ab sofort unter
https://cccv.pentabarf.org/submission/DS2009
Was tun gegen Zensursula
geschrieben von: reaper, 20.04.2009
Nun ist sie ja da die Zensur, oder besser nein es ist ja keine Zensur denn es wird ja keine Meinung unterdrückt oder beschnitten sondern es sollen ja nur Kinderpornos gesperrt werden. Das dabei sowohl technische, rechtliche und philosophische Argumente dagegen sprechen war wie so oft egal. Der 11. September hat ja offensichtlich ausgedient und jetzt wo der Durschschnittsbürger keine Angst mehr vor bärtigen Turbanträgern hat brauchen wir neue Feindbilder, am besten welche ohne Lobby. Killerspiele haben eine solche sonst würde wohl bald unrealtounament.com auf dem Index stehen. Rollenspiele haben keine solche und bekommen der Bürokratie volle Dummheit voll zu spüren, sind aber zum Glück zu wenig medientauglich.
Also kramte man die Kinderschänder aus der Schublade (eben die für welche die Nazi-Partei-Deutschlands die Todesstrafe fordert) und regt eine bundesweite Manipulation der DNS Server an. Ganz ehrlich wer sich an Kindern vergreift gehört geprügelt, gefoltert und dann lebenslang weg gesperrt aber das ist ja auch nicht das Problem. Ethisch moralisch ist das Problem das man hier zum einen in Scheuklappenmanier versucht etwas auszublenden und zu behaupten das wäre ein Teil der Lösung und zum anderen das der Staat mit der Sperrliste ein weiteres Mittel zur Repression schafft. Natürlich ist das BKA haftbar für Vermögensschäden die durch die Sperrliste entstehen aber glaubt ehrlich einer das auf dieser Liste Firmen landen die relevante Schadensersatzklagen anstreben könnten? Vielmehr wird es Alternative Seiten, Nachrichtenportale und kritische Blogs betreffen die vor Urzeiten mal auf Google verlinkt haben.
Doch all das wurde bereits an vielen Orten ausgiebig erörtert, was jedoch kann man nun gegen all die Schmach tun? Jupp vom Nerdyroom beispielsweise schlägt einen Providerwechsel mit gepfefferter Kündigung vor. Faktisch wird das am wirksamsten sein wenn die Provider ihre AGB-Änderung publik machen und man sein Sonderkündigungsrecht nutzen kann. Ob es allerdings eine massentaugliche Lösung ist waage ich zu bezweifeln. So wie ich die Telekom kenne kommt die Änderung als Halbsatz auf der Rückseite der Rechnung auf den man dann binnen 14 Tagen reagieren muss. Dazu kommen die Mobilfunk- und UMTS-Provider wo man laut zensurprovider.de derzeit nur bei E-Plus halbwegs sicher ist. Will man überall online sein, hat man keine Wahl zu wechseln. Ebenso betroffen sind Teilnehmer aus DSL-armen Regionen in denen nur UMTS oder Wimaxx verfügbar sind. All die Provider fallen nicht unter die 10.000 Teilnehmer Klausel die das Gesetz, wenn es dann kommt, aussparen will. Einem bleibt also nur die Wahl zu bleiben oder offline zu sein. Ein Boykott wird also spätestens mit der flächendeckenden Regelung nicht durch mangelnde Alternativen auf dem Markt durch Monopole sondern durch staatliche Reglementierung verhindert.
Bleibt einem als Alternative nur der zivile Ungehorsam und die Nutzung von alternativen DNS Servern. Eine Möglichkeit ist da der kommerzielle Anbieter OpenDNS der allerdings durch Werbeeinblendungen im Falle von 404 Seiten auffällig wird oder ein Rechner aus der Liste vom Chaos Computer Club:
- 204.152.184.76
- 194.150.168.168
- 213.73.91.35
- 80.237.196.2
- 194.95.202.198
oder der German Privacy Foundation:
- 87.118.100.175
- 62.141.58.13
- 87.118.104.203
- 85.25.251.254
- 94.75.228.29
oder dem Foebud.
- 85.214.73.63
Anleitungen zum einrichten der alternativen DNS Server bietet der CCC für alle gängigen Systeme:
Haken an dieser Sache dürfte jedoch sein das die Verwendung von alternativen DNS schnell rechtlich verboten wird. Also in Art des Hackerparagraphen reglementiert und in AGB der Provider gegossen wird. Und DNS Anfragen automatisch umzuleiten ist technisch ebensowenig ein Problem wie alternative DNS Server einzurichten.
Schließlich und endlich ist die einzige Hoffnung das es genügend Pannen bei der Umsetzung gibt das die Bevölkerung allgemein aufmerksam und missmutig wird. Man kann nur hoffen das schnell falsche Seiten auf dem Index landen und zu großem Geschrei führen, will man die Zensur stoppen. Öffentlichmachung von Lücken, Angriffspunkten und Berichte über illegale Sperrungen und Zensur sind in dieser Situation das was wir brauchen um die Öffentlichkeit ins Boot zu holen.
Wenige grüne Flecken auf der Liste der Zensurprovider
geschrieben von: reaper, 16.04.2009
Passend zum letzten Aufruf zum Besuch bei Zensursula sei hier noch kurz auf die Seite zensurprovider.de verwiesen wo man eine stetig wachsende Liste von Providern und deren Stellungnahmen zum Thema Internetsperren findet. Grün sind dabei die Provider die keinen Bock auf Zensur haben, hellgrün die Anbieter die sich durch gesetzliche Regelungen zwingen lassen werden, orange die welche einer gesetzlichen Regelung schnellstens nachkommen werden und rot sind die Anbieter welche bereits morgen eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnen werden.
Aktuell sind es gerade mal zwei Anbieter die schlichtweg sagen das sie nicht zensieren, zwei die dies nur unter gesetzlichem Zwang tun wollen. Dem gegenüber stehen allerdings schon sechs Provider die sich morgen selbst verpflichten werden und weiter fünf die der Zensur nicht abgeneigt sind. Dabei liegt doch auf der Hand das diese Provider hier ein ultimatives Machtwerkzeug besitzen. Zum einen liegt es in ihrer Hand die Benutzer über die Nutzlosigkeit der geplanten Sperren zu informieren (schließlich sollten sie das technische Know-How haben) und zum zweiten wie will denn der Staat einen Internetprovider in die Knie zwingen. Die Wirtschaft würde es sicher danken wenn die GSG9 die Backbone-Verbindungen der Telekom kappt ;)
Aufruf: Zu Besuch bei Zensursula
geschrieben von: reaper, 16.04.2009
Der Chaos Computer Club lädt zur spontanten Demo gegen die geplante Unterzeichnung von Zensurrichtlinien des Bundesinnen und -familienministeriums ein. Grund für die Zensurbestrebungen ist der lobenswerte Kampf gegen Kinderpornographie.
Wer keine Lust mehr hat auf die dreisten Lügen, wer was dagegen hat, dass Zensursula mit dem BKA geheime Sperrlisten ohne jegliche Gesetzesgrundlage vereinbart, wer offenen Verfassungsbruch nicht toleriert, wer ein unzensiertes Internet genauso wichtig findet wie wir, der nimmt seinen Hund, seine Kinder und alle seine Freunde und Kollegen am Freitag, dem 17. April 2009, mit zum Reichstagsufer am S-Bahnhof Friedrichstraße in Berlin-Mitte. Quelle: ccc
Den vollständigen Aufruf gibt es hier:
http://www.ccc.de/updates/2009/besucht-zensursula
Datenspuren 2009 verschoben
geschrieben von: reaper, 01.02.2009
Wie ich gerade auf der C3D2 Mailingliste lese wird es in diesem Frühjahr keine Datenspuren geben. Aufgrund von zu wenig Beteiligung ist die Veranstaltung nicht zu stemmen, was ich persönlich sehr Schade finde. Zwar habe ich es selbst nie zu den Datenspuren geschafft mich aber immer sehr über die Veranstaltung als inzwischen eigentlich feste Institution in Dresden gefreut. Weiter liest man aber auch das die Chaoten einen internen zweiten Anlauf im Herbst planen.
[...] Es formiert sich gerade eine kleine Gruppe im C3D2, die ein Symposium für den Herbst plant. Wir hoffen sehr, dass dieser erneute Anlauf erfolgreich ist und dass Dresden damit auch wieder andere Zeiten hinsichtlich des Engagements für Datenschutz und Bürgerrechte erlebt [...]




