Archiv 2010
Details zu Cassandras Run 6 - Rauschgold
geschrieben von: reaper, 08.11.2010
Das interaktive Hörspiel Cassandras Run geht in die finale Runde. Details zum geplanten Ablauf der Aufnahmearbeiten wurden gerade bekannt gegeben. Am 4. Dezember wird der erste Teil erspielt. Irgendwie mag ich die Kombination aus Nutzerinteraktion und Hörspiel. Schon allein das Setting und der rollenspielartige Plot machen das ganze interessant und hörenswert.
Die ersten 5 Episoden gibt es auf der Website übrigens schon zum kostenlosen Download. Die sechste gerade in Arbeit befindliche soll Anfang 2011 folgen.
Social Mapping
geschrieben von: reaper, 26.10.2010
Wie sähe die Welt aus wären die Sozialen Netze Kontinente und Staaten. Diese Frage ging schon vor geraumer Zeit mal über xkcd.
Das große Flattrn
geschrieben von: reaper, 25.10.2010
Vor einiger Zeit hatte ich mich ja schonmal zu Flattr ausgelassen. Die damals angesprochene API ist inzwischen weiter fortgeschritten. Sie ist noch immer nicht veröffentlicht aber am Wochenende hab ich es nun endlich geschafft die wichtigsten Funktionen wie das erzeugen der Things (so nennen sich die Beiträge bei Flattr) und das abrufen der Clicks in mein Blog zu integrieren.
Die PHP Bibliothek macht derzeit noch einen unfertigen Eindruck, vor allem wenn mal ein Fehler in der API fliegt verschluckt sich die PHP Bibliothek die auf der Twitter OAuth Bibliothek recht ähnlich ist. Da muss auf der einen oder anderen Seite noch was getan werden, geht ja verständlicherweise nicht wenn die Bibliothek XML-Fehler erwartet und der Webservice nur mit Texten um sich wirft.
Etwas unschön finde ich derweil noch die Lösung mit den Flattr Links, kann sein das ich da noch was übersehe aber während man bei den JavaScript Links direkt flattern kann gelangt man über die statischen Links nur auf die Flattr Seite und kann dann dort flattern. Hier würde ich hoffen das sich noch was tut, sonst bleibt die widerliche JS API immer eine Nase vor der serverseitigen REST-API wenn es um den Komfort geht. Und so ungern man das sagt, die meisten Leute werden mit Sicherheit den komfortablen Weg wählen.
So weit so gut, jetzt kann es also losgehen das große Flattrn :P
Vizekanzlers Träume - Google hilft
geschrieben von: reaper, 18.10.2010
Wo von träumt ein jeder Vize-Politiker? Natürlich vom Ableben oder Verschwinden dessen den man ersetzen soll. Und glaubt man der automatischen Vervollständigung von Google ists im Bundestag soweit:

Neue Web-Frontend-Technologien in den Browsern
geschrieben von: reaper, 17.09.2010
Unter dem verheißungsvollen Titel "When can I use..." habe ich gerade eine schöne Übersicht über die ganzen schicken neuen Webtechniken wie HTML5, CSS3, SVG & Co. gefunden. Übersichtlich gegliedert werden die allgemeinen Browsergruppen (IE, Firefox, Webkit, Chrome und Opera) in ihren verschiedenen Versionen und deren Unterstützung für verschiedene Features dargestellt.
Schöne Übersicht wenn man mal wieder rumspielen will und sicherstellen will das wenigstens die aktuellen Browser später mit dem neuen Spielkram auch umgehen können.
PHP unter Ubuntu im UserDir
geschrieben von: reaper, 11.08.2010
Ein gängiger Weg für das basteln von PHP Skripten und Websieten ist die Verwendung von mod_userdir. Damit kann man im Homeverzeichnis der Nutzer ein Verzeichnis definieren in dem der Webserver nach Daten sucht. normal wird dieses Verzeichnis public_html genannt und ist dann unter der der URL http://host/~user zu erreichen.
Aus Sicherheitsgründen hat man ab Ubuntu 10.04 PHP für diese Nutzer-Verzeichnisse deaktiviert. Um es wieder zum laufen zu bringen hilft ein:
php_admin_value engine On
in einer .htaccess Datei oder will man es global ändern das auskommentieren der folgenden Zeilen:
<IfModule mod_userdir.c> <Directory /home/*/public_html> php_admin_value engine Off </Directory> </IfModule>
in der Datei /etc/apache2/mods-available/php5.conf.
Flattr vs. Informationelle Selbstbestimmung
geschrieben von: reaper, 03.08.2010
Da draußen kocht derzeit eine Debatte über Flattr. Flattr, vermutlich kommt aus dem englischen und bedeutet in etwa schmeicheln. Hinter dem Dienst Flattr verbirgt sich ein recht cleveres System für Micropayment. Man zahlt monatlich einen kleinen Betrag ein und verteilt diesen on-demand an gute Beiträge im Web. Das heißt nichts weiter als das man damit eine einfache Form der Finanzierung von Inhalten erhält.
Die Meinungen dabei sind derzeit etwas gespalten. Zum einen ist es ein geniales Konzept, auf der anderen Seite ist die Integration noch etwas mangelhaft. Um Flattr sinnvoll zu benutzen muss man JavaScript einsetzen welches von einer Flattr Seite nachgeladen wird. Selbst wenn man das Skript lokal speichert lädt es einen Button von der Flattr Seite nach.
So wie es ist finde ich es nicht schön, als Besucher einer Webseite bin ich so einfach nicht in der Lage zu bestimmen ob die Information über meinen Besuch bei Flattr landen soll oder nicht. Ich persönlich finde das die einzige Berührungsfläche zwischen dem Besucher einer Seite und dem Dienstanbieter von Flattr der bewusste Klick auf einen Button sein darf. Nur so bleibt die Informationelle Selbstbestimmung gewahrt.
Erschreckend finde ich in diesem Kontext das auch Leute wie Tim Pritlove, der stark mit dem Chaos Computer Club assoziiert wird, quasi Flattr predigen und ungefiltert fette Umsatzzahlen veröffentlichen. Dabei ist Flattr noch in der Beta Phase und die meist genutzte Integrationsmöglichkeit ist ein JavaScript das es dritten permanent ermöglicht zu tracken wo man gerade surft.
Wer das tracken komplett unterbinden will dem seien der AdBlock Plus Filter von F!xmrb oder die Extension NoScript ans Herz gelegt. Da es in der Regel keine Fallback Mechanismus gibt wird die Nutzung von Flattr dadurch aber komplett unterbunden. Und Ausnahmeregeln entsprechen ja eigentlich nicht dem Konzept von Flattr.
Eine Hoffnung jedoch bleibt, es gibt tatsächlich auch einen statischen Button mit dem man den Kontakt zwischen Besucher und Flattr auf das notwendige Minimum reduziert. Haken daran ist das man normalerweise bei Flattr pro Inhalt ein sogenanntes Thing anlegt, dies geschieht mittels JavaScript automatisch für den statischen Button muss man dies von Hand erledigen.
Eine API um das erzeugen von Things im Hintergrund zu erledigen ist bereits in Arbeit, ich frage mich aber warum man diesen Weg nicht als Standard gewählt hat und vor allem bin ich mir nicht sicher ob es angesichts des Hypes und der Sorglosigkeit vieler Nutzer im Nachhinein nicht zu spät ist.
Fazit: Flattr ist ein geniales Konzept das man unterstützen sollte. Über den tieferen Sinn der Verbreitung bis in jedes kleine Blog lässt sich sicher streiten, aber am Ende ist es eines jeden eigene Entscheidung. Die derzeitige technische Integration ist dabei eher fraglich, zeugt sie doch nicht gerade von Datenvermeidung und Bewusstsein für Datenschutz.
Review: Online Feed Aggregatoren
geschrieben von: reaper, 23.07.2010
Vor ein paar Tagen hat es mich mal wieder gerappelt und ich habe mich auf die Suche nach einem Web-Basierten News Aggregator gemacht. Meine Kriterien sind dabei eigentlich recht einfach, ich möchte meine RSS-Feeds online verwalten und unterwegs abrufen können.
Der Feedreader auf dem heimischen Rechner ist zwar schön aber leider geht bei einer größeren Zahl (derzeit 97 Feeds) die Übersicht verloren welche man schon gelesen hat und welche nicht. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und am Ende drei Kandidaten gefunden: Gregarius, RSS-Lounge und Tiny Tiny RSS.
Gregarius
Der erste Eindruck war schon sehr gut, das Nutzerinterface ist klar strukturiert und übersichtlich. Im Hintergrund gibt es eine Plugin- und eine Style-Schnittstelle über die man das Programm erweitern kann.
Zur Verwaltung von Feeds und um diese als gelesen zu markieren kann muss man sich einloggen. Die Feeds werden aber per default auch direkt dargestellt so das man auch dritten Zugriff auf die eigene Sammlung geben kann. Auf den ersten Blick habe ich jedoch keine Möglichkeit gefunden dies zu deaktivieren.
Bei der Verwaltung gibt es alles für mich wichtige. Feeds lassen sich gruppieren, Postings mit Tags versehen, in Kategorien einorden und als wichtig markieren. Alte Feeds werden nach einer einstellbaren Zeit automatisch aus der Datenbank geworfen um Platz zu sparen. Über eine praktische Suche lässt sich auch der gesamte Datenbestand durchsuchen.
Das ganze setzt dabei auf PHP und MySQL auf, wobei die Installation recht einfach über eine Installationsseite gelöst ist. Im Hintergrund werkelt die MagPie Bibliothek.
Größer Nachteil: Gregarius wird nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Der Entwickler verspricht zwar Sicherheitslücken zu schließen so diese bekannt werden. Verbesserungen oder Bugfixes sind jedoch nicht in Sicht.
RSS-Lounge
Optisch spielt RSS-Lounge in einer ganz anderen Liga und gefällt auf den ersten Blick. Feeds werden optisch ansprechend sortiert. Dabei ist das Interface flott und wirkt nicht überladen.
Zur Verwaltung muss man sich auch hier einloggen. Die Verwaltungsmöglichkeiten und Einstelloptionen sind jedoch spartanischer als bei den beiden Konkurrenten. Ebenfalls gibt es einen Public-Mode in dem man der Öffentlichkeit seine Feedsammlung präsentieren kann. Warum auch immer wird dabei auch der gelesen / ungelesen Status angezeigt was das ganze etwas seltsam anmuten lässt.
Auch RSS-Lounge setzte auf PHP und MySQL, bringt aber unter anderem die ziemlich umfangreiche ZEND-Engine mit und belegt damit satte 26 MB auf der Platte allein nur durch die Skriptdaten. Als Bibliothek kommt soweit ich es gesehen habe auch hier MagPie zum Einsatz.
Optisch ist RSS-Lounge mit Sicherheit das schönste Tool, leider ist es defakto nicht möglich die Seite auf einem Handy zu betrachten da das HTML inklusive dem vielen JavaScript viel zu groß gerät. Mein N97 Browser zumindest hat nach 3 MB Download aufgegeben und ist abgeschmiert.
Tiny Tiny RSS
So klein wie es klingt ist TT-RSS gar nicht. In Punkto Funktionsvielfalt hat es sogar die Nase vorn. Die Oberfläche erinnert stark an den Google-Reader und ist übersichtlich aufgebaut. Es herrscht eine klassische Dreiteilung, rechts die Feeds, links oben die Postings und darunter der Text.
Bei Tiny Tiny RSS ist ein Login Pflicht. Bei der Nutzerverwaltung unterscheidet man zwischen Administratoren, Power Usern und Usern. Feeds lassen sich gruppieren, Einträge können getagged und geflagged werden. Dazu kommt noch ein Filtersystem mit dem sich eingehende Nachrichten automatisch verarbeitet werden können. Einzelne Postings lassen sich auch wiederum veröffentlichen und der Welt als Feed zur Verfügung stellen.
Im Hintergrund werkelt auch hier wieder PHP mit einem MySQL oder PostgresSQL Backend. Wahlweise kann man MagPie oder SimplePie verwenden. Auch bei der Kommunikation mit der Außenwelt hat Tiny Tiny RSS einiges zu bieten. Es gibt bereits eine Android App zum Abruf der Feeds und ein Firefox Plugin das über neue Beiträge informiert. Mit nur einem Click lässt sich Tiny Tiny RSS auch als Feed Reader zum Firefox hinzufügen womit das abonnieren von neuen Feeds schnell von der Hand geht. Für den mobilen Betrieb gibt es noch ein extra Frontend das mit weniger Funktionen gespickt ist und nur wenig Daten über die Leitung schickt.
Fazit
Ganz klar hat Tiny Tiny RSS die Nase vorn, es wird aktiv entwickelt, hat eine übersichtliche, schlichte Oberfläche. Da fällt schon kaum noch ins Gewicht das man das Datenbankschema noch von Hand importieren muss. Optisch und für reine Desktop Nutzer ist RSS-Lounge durchaus sehr schick und ein Tiny Tiny RSS mit dem Interface von RSS-Lounge wäre der Hit, aber Optik ist ja nicht alles. Gregarius wird leider nicht mehr aktiv entwickelt und trudelt damit aus der Reihe der dauerhaft relevanten Tools heraus. Fürs erste werde ich wohl also bei Tiny Tiny RSS bleiben.
Zeitvertreib für Zwischendurch
geschrieben von: reaper, 18.07.2010
Die Medieninformatiker präsentieren mal wieder die Ergebnisse ihres Praktikums. Man darf sich aber fragen warum hier mal wieder auf Flash gesetzt wurde :(
Das Ende des schlanken Layouts
geschrieben von: reaper, 10.06.2010
Früher, also Google noch lieb war, da war die Oberfläche der Suchmaschine schlank und aufgeräumt. Wenn ich da eben schaue und ein 268.7 KByte großes HIntergrundbild sehe, dann sind die Zeiten der Bandbreiten schonenden Suchmaschine dann wohl vorbei.




