Archiv 2007

Smultron Texteditor für den Leoparden
geschrieben von: reaper, 30.12.2007

Smultron

Unter OSX habe ich jetzt schon eine ganze Weile nach einem kleinen, einfachen Editor gesucht. Das mitgebrachte TextEdit lässt sich zwar auch für Textdateien gebrauchen ist aber doch ganz klar als Rich-Text-Editor vorgesehen der Word und RTF Files verarbeitet. Ihm fehlen bequeme Mehrdokumentansicht ebenso wie Syntaxhighlighting. Zwischendurch war ich zu jEdit gewandert, aber fürs schnell mal in eine Datei reinschauen ist jEdit dann eigentlich auch schon wieder zu mächtig.

Jetzt bin ich auf Smultron einem kleinen Texteditor mit Syntax Highlighting für die verschiedensten Dateien. Der Editor startet rasend schnell, bindet sich perfekt in die Oberfläche von OSX ein und ist genau das was mir noch gefehlt hat. Die Erdbeere als Icon ist zwar etwas verwirrend aber das Innenleben ist dafür um so angenehmer.

Die Oberfläche teilt sich in einen Editor, eine Menuleiste und eine Dateileiste mit den aktuell offenen Dateien. Über die Menuleiste kann man schnell die wichtigsten Dateioperationen erreichen und das aktuelle Dokument durchsuchen. Dank der Seitenleiste hat man schließlich schnellen Zugriff auf die aktuell offenen Dateien was die tägliche Arbeit mit kleinen Dateien ungemein erleichtert.

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tags: mac tools coding

Bugzilla Mails über Header filtern
geschrieben von: reaper, 11.12.2007

Auf der Arbeit nutzen wir Bugzilla für die Fehlerverwaltung, dieses schickt per default bei allen Änderungen eines Bugs eine Mail an die betroffenen Entwickler. Bisher hatte ich nur nach dem Absender (also dem Bugzilla Server) sortiert und die Bug-Reports in einen extra Ordner geschoben. Nun bekomme ich aber inzwischen von mehreren Projekten Bugs zugesand was darin resultiert das diese wild durcheinander purzeln. Bei einer Suche nach besseren Filtermöglichkeiten stieß ich dabei auf die Header die Bugzilla seit Version 3 den Mails hinzufügt:

X-Bugzilla-Reason: CC
X-Bugzilla-Type: newchanged
X-Bugzilla-Watch-Reason: None
X-Bugzilla-Product: Amazing Website
X-Bugzilla-Component: frontend
X-Bugzilla-Keywords:
X-Bugzilla-Severity: enhancement
X-Bugzilla-Who: reporter@some.com
X-Bugzilla-Status: NEW
X-Bugzilla-Priority: P2
X-Bugzilla-Assigned-To: assignee@some.com
X-Bugzilla-Target-Milestone: 
X-Bugzilla-Changed-Fields:

Damit werden alle wichtigen Fakten über den Bug verfügbar. Über das Product lassen sich z.B. die Bugs prima einzelnen Projekten zuordnen und man kann auch komplexe Filter basteln die z.B. eigene Bugs automatisch als TODO flaggen.

Recent Items als Stack
geschrieben von: reaper, 15.11.2007

Stacks sind etwas tolles, man kann quasi eine Verknüpfung zu einem Verzeichnis ins Dock legen und schnell auf die Dokumente zugreifen. Es gibt da aber auch das kleines nettes Feature sich einen Stack mit den zuletzt benutzen Dokumenten anzeigen zu lassen. Den speziellen Stack kann man sich über die Kommandozeile aktiveren:

defaults write com.apple.dock persistent-others -array-add '{ 
"tile-data" = { "list-type" = 1; }; 
"tile-type" = "recents-tile";  }' 

Damit es dann auch wirklich da ist muss man das Dock noch beherzt neustarten:

killall Dock

Und schon kann man sich einen Stack mit den letzten Dateien, Servern, Programmen anzeigen lassen :)

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Gefunden übrigens im fscklog.

Visor - Quakestyle Terminal for OSX
geschrieben von: reaper, 14.11.2007

Auf der Arbeit benutze ich schon seit einer ganzen Weile Yakuake. Über einen frei definierbaren Hotkey lässt sich eine Konsole einblenden, ohne das dafür ein separates Fenster geöffnet wird. Die Konsole hängt quasi bis auf Abruf im Hintergrund und kommt wie von Zauberhand von oben herabgefahren, vom Stil her eben so wie die Konsole des bekannten Ballerspieles.

Unter OSX habe ich so eine Konsole auch schon gesucht, ich stieß aber nur einmal auf Visor, was damals aber nicht zum laufen zu bewegen war. Heute habe ich es einmal wieder probiert und voila, selbst unter dem Leoparden rennt es wie eine eins. Um Visor zum laufen zu bringen muss zunächst SIMBL installiert werden und danach Visor, welches eigentlich nur ein SIMBL Plugin ist. Die genutzte Konsole ist das in OSX integrierte Terminal, so das alle Einstellungen von dort übernommen werden. Das Terminal läuft dann lediglich nicht mehr im Fenster sondern ist quasi omni-präsent.

tags: mac unix tools

FireGPG
geschrieben von: reaper, 13.11.2007

Schon vor einiger Zeit wurde ich auf FireGPG aufmerksam, eine Extension für den Firefox mit dem man innerhalb von Webseiten Texte per GPG ver- bzw. entschlüsseln kann. Ob dies nun in Blogs, Foren oder Kommentaren sinnvoll ist möchte ich mal dahinstellen. Denn die Signaturblocks sind sicherlich alles andere als schön anzusehen. Bei privaten Nachrichten in Foren oder in Webmailern dahingegen finde ich das ganze sehr nützlich. Denn schon oft habe ich geflucht wenn ich nur per Webmail auf eine verschlüsselte Mail zugreifen wollte.

Ich hoffe der Stefan liest das jetzt auch, sonst krieg ich wieder geschimpftes wie beim Firebug, den er leider allein entdecken musste. Ganz nebenbei pflege ich auch eine Liste von Firefox Extensions, sicher ab und an auch einen Blick wert ;)

Auswirkungen des Hackerparagraphen
geschrieben von: reaper, 14.08.2007

Seit Samstag ist der sogenannte Hackerparagraph in Kraft. Dank dieses neuen schöpferischen Wunderwerkes unserer gewählten Volksvertreter zeigen doch tatsächlich erste Auswirkungen. Schon im Vorfeld des Inkrafttretens zog sich das Kismac Team von der Weiterentwicklung des WLAN Sniffers für OSX zurück. Heute nun berichtet Heise das Stefan Esser seine PHP Exploit Demos aus dem Netz genommen hat. Ich kann nur hoffen das dieses Beispiel keine Schule macht und die Seiten auf neutralen (Nicht-EU) Servern wieder auftauchen.

Es kann doch einfach nicht Sinn und Zweck eines Gesetzes sein Security Throug Obscurity zu fördern und Opensource Projekte aus Deutschland zu verdrängen. Vielleicht ist es etwas weit hergeholt aber wenn uns die Fachkräfte fehlen warum riskieren wir dann den Verlust von weiteren hochmotivierten Software Entwicklern und Programmierern indem wir sie und ihre Arbeit verbieten...

Texteditorpsychologie
geschrieben von: reaper, 14.08.2007

Persönlichkeitstests gibt es wie Sand am Meer, Tarotkartenleser bei Astro TV aber eine Persönlichkeitsanalyse auf Basis des bevorzugten Texteditors... Nun lest selbst und entdeckt euer geheimes Ich ;)

muCommander
geschrieben von: reaper, 26.07.2007

Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem Two-Pane Filemanager für MacOS X. Dabei fand ich eine ganze Kiste voller kommerzieller Programme, was mir durchaus wieder einmal verdeutlichte das ich mit einem eben solchen System arbeite, auch wenn im Hintergrund eine freies BSD-Derivat werkelt. Eine Zeitlang benutzte ich die Beta von Forklift, diese ist aber nun vorbei, abgelaufen und das Programm ist jetzt kostenpflichtig.

Alternativ stieß ich zuerst noch auf Xfolders, was mit aber von der Bedienung überhaupt nicht zusagt, vielleicht wird das ja mit der Nachfolgeversion Qfolders (welches in QT4 geschrieben sein soll) besser. Dann fand ich noch muCommander, ich war erst etwas skeptisch da das gute Stück in Java geschrieben ist und befürchtete grottenschlechte Performance, aber ich wurde eines besseren belehrt. Sicher unter MacOS X integriert sich der muCommander nicht so nahtlos in das System wie es manch verwöhnter Mac User gewohnt ist aber es fühlt sich in der Verwendung sehr flüssig an.

Neben lokalen Dateisystemen werden auch SMB/CIFS, FTP, SFTP und WebDav unterstützt. Es können dabei zum Beispiel Lesezeichen tief in ein entferntes Dateisystem angelegt und jederzeit wieder abgerufen werden. Die üblichen Archive werden wie Verzeichnisse angesprochen und wer den guten alten Norton/Midnight-Commander gewohnt ist findet sich schnell zurecht. Das beste ist allerdings die Plattformunabhängigkeit, durch die Java Engine läuft der muCommander auf allen Systemen die ich so in die Finger bekomme inklusive *BSD, Linux, OSX und Windows. Auf letzterem denke ich wird es bei mit sogar den Total Commander ablösen.

Firefox Extensions bei der Entwicklungsarbeit
geschrieben von: reaper, 25.06.2007

Der Grund warum der Firefox bei mir eigentlich überall der Browser Nummer 1 ist, sind die Extensions. Sicher ist es auch schön ein konsistentes und stabiles Interface zu haben aber durch die Extensions wird eine ziemlich mächtige Maschine aus dem kleinen Fuchs ;)

Wie ich heute "schmerzhaft" erfahren musste hat das auch Schattenseiten. Tatsächlich habe ich fast den ganzen Tag damit verbracht einem unerwarteten Seitenrefresh nachzujagen. Dabei alle technischen Möglichkeiten auszuschöpfen um dann zuerst voller Schrecken festzustellen das ich meinen Fehler mit dem IE nicht reproduzieren konnte und dann das es in anderen Füchsen funktionierte. Der logische Schluß daraus war dann das es eine Extension sein müsse. Somit deaktivierte ich alle Extensions und reaktivierte diese wieder Stück für Stück.

Am Ende ließ sich der Fehler nach dem reaktivieren der Adblock Plus Extension reproduzieren. Nach weiterer Suche fand sich dann der wahre Grund, im Code der Seite die den Fehler aufwies fand sich das Google Analytics Schnippsel, welches durch den Adblocker gefiltert wurde. Ein Deaktivieren der Block Regel reichte also aus um das Problem zu beseitigen. Warum es hier zu einem Refresh kam ist damit zwar nicht geklärt, laut dem Forum der Extension ist das Problem aber schon anderen auf die Füße gefallen.

Einen Schluss kann ich jedoch ziehen, die Extensions sind mächtig, aber bei der Entwicklungsarbeit können Sie durchaus Probleme aufwerfen die sich im Alltag nicht äußern würden und bei seltsamen Systemverhalten sollte man eher mal nen zweiten Browser konsultieren. Es muss ja nicht unbedingt der IE sein ;)

tags: coding tools

MacFusion - Mounten von SSH und FTP Shares
geschrieben von: reaper, 14.05.2007

FUSE ist ja unter Linux inzwischen ein alter Bekannter auch unter FreeBSD habe ich es schon mehrmals getestet und leider immer für instabil befunden. Für den Mac ist FUSE in Form von MacFuse auch schon eine ganze Weile portiert. Neu ist aber die GUI MacFusion, mit dieser ist es spielend einfach Remotelaufwerke einzubinden. Die Installation ist denkbar einfach, zuerst muss man MacFuse installieren und dann die MacFusion Applikation. Diese nistet sich in der Menuleiste ein, hier kann man dann seine Verbindungen verwalten und schnelle Verbindungen aufbauen.

Das ganze fühlt sich angenehm und flüssig an. Einmal gemountet kann man auf die Remotelaufwerke zugreifen wie auf jedes andere Medium. Es gibt auch verschiedene Optionen um Laufwerke automatisch beim Start einzuhängen oder nach dem Schlafen wieder herzustellen.

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