Archiv 2007

Mal wieder ein c't Schnupper Abo
geschrieben von: reaper, 30.12.2007

Mag man über die c't denken was man will aber ein kostenloses Schnupperabo was automatisch nach 3 Ausgaben endet kann man ja mal wieder mitnehmen. Immerhin gibts ja wieder Geld fürs Altpapier ;)

Sinn von radikalem Datenschutz
geschrieben von: reaper, 11.12.2007

Datenschutz und Freiheitsrechte sind inzwischen zu einem Thema geworden das sich verkaufen lässt. Die Vielzahl der Bürger wiegt sich zwar immer noch stur in der Sicherheit nichts Verbergen zu müssen aber die Demos der letzten Monate zeigen doch eine Menge von Menschen aus allen Schichten sich der Tragweite bewusst werden. In diesem Kontext tauchen aber verschiedentlich Ansichten auf die die weltfremd erscheinen. Ein Beispiel dafür ist die Aktion "Wir speichern nicht" des AK-Vorrat.

Hinter dieser Aktion steht der Gedanke die Webserver Logs durch einsatz eines Filtermodules zu anonymisieren. Dabei werden alle eintreffenden IP Adressen durch 127.0.0.1 ersetzt. Das ganze ist ja eine nette Idee leckt aber an allen Ecken und Kanten. Egal ob nun Firma oder private Blogger, eine gewisse Neugier über Besucherzahlen und Seitenabrufe ist immer da. Für die klassischen Server Statistiken ala Webalizer sind die IPs nur nebensache, sie dienen lediglich dem Zwecke zu wissen wie viele verschiedene Besucher da waren. Und wenn ich denn wirklich mal Probleme habe weil z.B. ein Scherzbold meint meinen Traffic mit seiner Flatrate zu attackieren vergebe ich mir selbst die Chance die entsprechende IP zu blocken. Gleiches gilt für Trackback Spam Attacken und und und.

Dabei bleibt noch ganz außen vor das ein typischer Linux Server nicht nur Webserver Logs schreibt, auch der SSH-, Mail-, FTP-Server loggt. Die Firewall und das System loggen, alle Logs abzuschalten ist eine Sisyphusarbeit sonders gleichen. Eine Arbeit die wohl kaum einem durchschnittlichen Rootserver Besitzer auch nur möglich wäre. Viel Sinnvoller als die radikale Ablehnung aller Logs (die man einfach für Administrative Zwecke braucht) wäre es doch da in meinen Augen Server Betreiber zu animieren Logs regelmäßig nach ihrer Auswertung zu löschen. Die absolute Keule zu schwingen ist übertrieben, schwer durchzusetzen und wirkt dadurch eher wie das Werk von Spinnern als wie eine ernsthafte Bestrebung sinnvolle Maßnahmen zu fördern.

Aber hier färbt scheinbar ein wenig das Handlungsschema des Feindes ab. Es wird nicht wirklich abgewogen was sinnvoll ist sondern die versucht mit klugen Sprüchen der technischen Wirklichkeit zu trotzen. Tatsächlich greift dann auch hier das vielzitierte Beispiel mit dem Frosch im heißen Wasser. Nur das die Datenschützer den Frosch ins heiße Wasser werfen und dieser die Flucht ergreift während der Feind ihn im warem Wasserbad begrüßt und langsam warmkocht.

Öko im Büro und sonsterwo
geschrieben von: reaper, 23.11.2007

Auf Oeko-Fair findet sich eine Liste mit bösen Stromfressern und Stromspartipps fürs Büro. Bei der grandiosen Erkenntnis das Halogenlampen zwar eigentlich effizient sind, aber durch den steten Stromverbrauch der Netzteile sparsamer werden, desto häufiger man das Licht benötigt muss ich an das herrenlose Handyladegerät denken das ich vor ein paar Tagen beim Aufräumen aus meiner Tischverteilerdose gezogen hab.
tags: reallife

Review: Freiheit statt Angst - Demo gegen Vorratsdatenspeicherung
geschrieben von: reaper, 23.09.2007

Von Dresden nach Berlin

Samstag, 22. September 8:30 am Gleis 9 auf dem Dresdner Bahnhof steht ein fast einsames kleines Transparent. "Freiheit statt Angst" skandiert es unter einem paar bedrohlich beobachtender Augen. Dann trudeln die ersten Demonstranten ein, erst fünf dann zehn und am Ende dürften es etwa 20 bis 30 geworden sein die den Zug nach Berlin besteigen. Dreieinhalb Stunden später erreichen wir den Tiefbunkerartigen Hauptbahnhof von Berlin. Bis zur Demo sind noch gut zwei Stunden Zeit die unsere Gruppe für ein wenig Sightseeing im modern tristen Regierungsviertel von Berlin nutzt.

Es ist warm und ich habe meinen Pullover schon auf dem Bahnhof gegen das Stasi 2.0 Shirt ausgetauscht. Und ich war erstaunt das im so dynamischen Berlin Leute darauf reagierten, feixten und sich für diese in meinen Augen schon fast wieder veraltete Parole interessierten, auch wenn es nur wahrnehmungshalber war. Bedeutsam fand ich auch die Selektivität bei der Taschenkontrolle, bei der es mich von unserer Gruppe fast als einzigen erwischte. Und ganz ehrlich wenn ich etwas in den Demo-Bereich hätte schmuggeln wollen, ich hätte nur schon früher kommen müssen als die Kontrolleure und ich hätte mich dann auch sicher nicht als Demonstrant mit Demo-Shirt geoutet ;) Soviel im Vorfeld zur vorbeugenden Sicherheitskontrolle.

Auftakt-Kundgebung

Gegen 14 Uhr zog es uns dann wieder zum Pariser Platz und auch andere Transparent bewaffnete waren auf dem Weg dorthin. Ab 14:30 gab es dann eine Reihe von flammenden Reden nicht nur von den üblichen Verdächtigen. Unter anderem kam ein Vertreter der Ärzte und und Journalist. Beide mahnten eindringlich vor den Gefahren der Vorratsdatenspeicherung (VDS). Und dabei wurde einmal mehr klar das die VDS nicht nur Terroristen trifft, nein auch das Arztgeheimnis oder der Informantenschutz der Presse sind in Gefahr. Die VDS ist eben ein Thema was wirklich jeden angeht, auch den der sich eigentlich nichts zu schulden kommen lässt. Oder möchten Sie das über den kleinen Umweg eines Datenlecks in der Krankenkassendatenbank ihre Gebrechen auf www.ihrekrankheiten.de kommen?

Am Ende der Reden setzte sich der Demozug in Richtung Fernsehturm in Bewegung. Nun zumindest versuchte er es, was jedoch schon kurz darauf in der Enge zwischen Baustelle und Adlon Hotel klemmte. Der Grund blieb mir bis zum Abend daheim verborgen. Die Polizei musste sich wohl entschlossen haben eine Reihe von Abrückenden Punks zu kontrollieren was zu gewissen Spannungen geführt haben dürfte. Irgendwann nach einer gefühlten halben Stunde in der Sonne ging es dann doch endlich los. Die Straße war locker von Polizei gesäumt und von den laut Nachrichten zerbrochenen Tischen hab ich jedoch nichts gesehen.

Der Demozug

Unter den Linden ging es friedlich zum Fernsehturm, die Demowaagen sorgten für musikalische Untermalung während die Demonstranten mit Transparenten und gelegentlichen "Stoppt den Überwachungsstaat" Rufen friedlich der Route folgten. An einigen Stellen konnte man auf einer Treppe den Demozug überblicken und tatsächlich es war eine riesen Menge von Menschen unterwegs. Wenn ich da an letztes Jahr denke muss ist echt sagen: "Respekt von 300 Menschen auf eine volle Alle unter den Linden.

Am Roten Radhaus gab es dann weitere Reden, die jedoch gekürzt werden mussten, bzw. ganz wegfielen da durch die Verzögerung am Anfang viel zu viel Zeit vergeudet wurde. Hier taten nun wiederum verschiedene Vertreter ihre Meinung kund, zum Teil als flammende Rede mit viel Applaus und zum Teil als trister Monolog der nur auf ein weiterlaufen hoffen lies. Dieser lies dann auch nicht auf sich warten. Die Demo setzte sich in Bewegung und am Roten Rathaus wirkte die Situation und wirkten die Polizisten durchaus leicht bedrohlich auf mich, als diese dort die Demo Gasse einschränken mussten und von links auf den Zug zurückten. Wenig später als wir wieder auf die Alle unter den Linden einbogen stockte der Zug das erste Mal länger und es war von einer Festnahme die rede, es ging jedoch kurz darauf weiter.

Am Platz der Bücherverbrennung muss es dann jedoch eskaliert sein, wir waren zu der Zeit ganz vorne am Zug und bekamen nur recht Laute Parolen von hinten mit und sahen die weißen Helme der Polizei die jetzt in der Mitte des Zuges auftauchten und nicht nur am Rand. Ich frage mich jetzt aber ernsthaft ob die aggressiven Parolen des sich bildenden schwarzen Blockes oder die sehr weise Wahl des Zugriffsortes bescheuerter waren. Ohne Partei ergreifen zu wollen bin ich der Meinung das dies nicht die einzige Stelle war an der sich Gruppierungen das Thema der Demo zu ihren Gunsten aufweichten. Es ist zwar durchaus lobenswert wenn die Oppositionsparteien FDP, Grüne und Linkspartei vertreten waren und geschlossen zur Teilnahme aufriefen, jedoch hat sich keine der Parteien in der Vergangenheit zum Thema Datenschutz und Bürgerrechte mit Ruhm bekleckert (Ich sage nur "Großer Lauschangriff", "Schily Katalog", "Polizeigesetz in der Berlin").

Abschlusskundgebung

Die Stimmung war durchaus gedrückt nach der Rückkehr auf den Pariser Platz, auch wenn die Demo bis auf wenige Ausnahmen friedlich verlief wurde sie doch durch eben diese Störungen aufgehalten. Und die Abschlusskundgebung fand fast schon in kleinem Rahmen statt. Aufgrund der vorgeschobenen Zeit mussten wir uns dann auch schon auf den Weg zum Bahnhof machen und konnten nur eine einzelne Rede mitverfolgen.

Fazit

Ich fand die Demo einen Erfolg, die Masse an Menschen die sich, motiviert nicht zuletzt durch die mediale Debatte, hier eingefunden hatten war beeindruckend, wenn auch das aufrührerische Flair vom letzten Jahr ein wenig in der Musik der Waagen unterging. Die wenigen Parolenchöre waren eher monoton und erstickten schnell in der Masse der Nichtskandierer, zumal es kaum über ein "Stoppt den Überwachungsstaat" nichts alternatives gab. Da war die letzte Demo mit "Vorratsdatenspeicherung, teuer, sinnlos, einfach dumm", "Freiheit stirbt mit Sicherheit", "Die Welt bei uns zu Gast, fühl dich wie im Knast" kreativer.

Gegen halb zwölf war ich dann daheim und prüfte die Tagesschau. Wo denn die dicke Merkel ihren Innenminister in Schutz nimmt und die Onlineüberwachung unter richterlicher Beobachtung fordert. Während zugleich über neue biometrische, RFID gespickte und digial signierende Personalausweis berichtet wird. Nunja die 8000 (laut Polizeilicher Zählung) bis 15000 (laut Schätzung der Veranstalter) Demonstranten waren da wohl noch kein Wort wert :(

*edit*Eins möchte ich an dieser Stelle noch nachträglich ergänzen: Auch wenn einige öffentlich rechtliche Medien und voreingenommene Presseorgane wenig objektiv das Bild einer Straßenschlacht vermitteln war die Demo absolut friedlich. Lediglich eine Gruppe von etwa 400 Chaoten brachte den Zug ins stocken.

Links:

Review: Crumpler Pretty Boy XL
geschrieben von: reaper, 27.08.2007

Seit Mai bin ich nun stolzer Besitzer eines Pretty Boy XL von Crumpler. Und der Rucksack hat gehalten was der erste Eindruck versprochen hat. Das Volumen reicht für Tagestouren locker aus. Im Zweifelsfall passt auch eine 1,5 Liter Flasche rein, auf jeden Fall aber Proviant, Kamera + zweites Objektiv und ein Pullover oder Regenjacke.

Beim Thema der Rucksack ist tatsächlich Regendicht. Das Material ist so fest gewebt das keine Feuchtigkeit ins innere kommt. Ich bin zweimal in kräftigen Regen gekommen ohne das auch nur ein Hauch von Feuchtigkeit eingedrungen wäre. Einen Regenüberzug kann man sich also sparen.

Auch der allgemeine Tragekomfort ist sehr gut. Selbst auf Reisen wenn der Rucksack knallig voll gepackt ist merkt man kaum etwas von dem Gewicht. Die Last verteilt sich sehr gut und gleichmäßig auf beide Schultern und auch nach nem Tagesmarsch schmerzen die Schultern kaum (zumindest weniger als bei meinem alten, normalen Rucksack). Einziges Manko ist hier aber das Rückenpolster, Luft kommt hier leider wenig durch so das sich schnell eine feuchtes Klima auf dem Rücken einstellt was beim Auf- und Absetzen etwas unangenehm ist.

Das ist aber auch die einzige Schwäche die ich gefunden habe sonst passt alles was ich brauche locker rein und man ist immer bequem unterwegs, egal ob zu Fuß oder auf dem Rad.

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Geheimtipp Uckermark
geschrieben von: reaper, 23.08.2007

Richtiger Urlaub war dieses Jahr leider wieder nicht drin, aber ein langes Wochenende haben wir uns zumindest gegönnt. Ziel unseres kurzen Urlaubs war die Uckermark. Die Uckermark liegt im Norden Brandenburgs an der Grenze zu Mecklenburg etwa eine Stunde weit von Berlin. Die Gegend ist Industrielles Brachland, weite Felder, Seen, Wälder und vereinzelte Windkraftanlagen. Eben ein ruhiger aber dennoch interessanter Flecken wenn man nicht am Strand vergammeln will.

Übernachtet haben wir in der Ferienwohnung vom Café Eigenart in Wichmannsdorf bei Boitzenburg. Die Wohnung ist sehr Ikeaesk und geschmackvoll eingerichtet (mal kein Blümchensofa) und recht zentral gelegen. Im Ort gibt es eigentlich nichts außer der Kirche, der Bushaltestelle und dem Haussee (kalt, sauber und keine 5 Minuten weg). Die nächsten großen Städte mit Tankstelle und Einkaufsmöglichkeit sind Templin, Prenzlau und Angermünde. Wie bereits erwähnt haben wir ein langes Wochende (Freitag bis Montag) verbracht.

Am Donnerstag Abend kamen wir an und machten uns am Freitag auf den Weg nach Templin. In der Stadt gibt es einen Rundweg entlang der alten gut erhaltenen Stadtmauer und ein reges Treiben um den Marktplatz herum. Nach der Begutachtung der Innenstadt machten wir uns auf den Weg zum Templiner Stadtsee welchen man auf einem etwa 12 Kilometer langen Rundweg umwandern kann. Was wir dann auch taten und hier unseren einzigen Regenschauer erlebten. Der Weg unter den Buchen und Eichen entlang lohnt sich wirklich, denn auf der von der Stadt abgewandten Seite hat man einen herrlichen Blick über den See mit Wiesen im Rücken. Am Ende des Rundweges gibt es dann eine lustige Garteneisenbahn mit Knopf zum losfahren lassen *g*

Am zweiten Tag machten wir uns dann mit geliehenen Rädern auf den Weg über Boitzenburg um den Schumellensee und durch die Felder zurück nach Wichmannsdorf. Der Weg führte zuerst durch eine herrliche Sumpf-Seen-Wald Landschaft bis nach Boitzenburg wo man eine alte, meterdicke Eiche bestaunen kann die ihre verbliebenen Äste in den Himmel reckt. Fast genauso alt scheinen die roten Backsteinmauern der Boitzenburger Klosterruine zwischen den Eichen hindurch. Im Sommer gibt es hier eine kleine Freilichbühne auf der jährlich wechselnde Stücke gespielt werden. Dieses Jahr war Robin Hood dran im letzten Jahr waren es die drei Musketiere und nächstes Jahr steht wohl die Arthus Sage auf dem Plan. Das Schloß nebst Schokoladenmanufaktur und Park sind auf jeden Fall auch einen Besuch wert. Hinter Boitzenburg liegt der Schumellensee mit dem Ungleichen Paar aus zwei verwachsenen Eichen und Buchen und einer idyllischen Badestelle. Überhaupt gibt es an fast jedem See Badestellen mit Steg und Sprungturm *g* Der darauf folgende Weg ist etwas problematisch, zumindest wenn man dem Wegweiser folgt, denn er führt über reichlich umgestürzte Bäume und scheint nicht mehr gepflegt zu werden, man sollte also lieber dem ausgetretenen Pfad folgen.

Der Abend führte uns nochmal nach Templin wo zwischen 21 und 0 Uhr die Wasserspiele stattfanden. Zu unserer Enttäuschung waren es eher Lichtspiele die den Part um das MKC in Templin in eine mystische Welt verwandelten. Dazu gab es Schattenspiele und verschiedene andere Theater Darbietungen der Theatergruppe Anu. Neben langsamen Lichtertanz zwischen drehenden Kerzenmobiles gab es Mond klauende Stelzenläufer und Schattenhafte Königsmärchen. Sehr schön aber leider viel zu teuer.

Tag Nummer drei führte uns nach Thomsdorf. Hier beginnt auf das Touristisch besser erschloßene Gebiet und man trifft öfter auf andere Menschen als im Boitzenburger Land. Wir machten uns hier auf den Weg zur Krüseliner Mühle und umrundeten dann den Krüseliner See auf der gut ausgeschilderten Route. Im Gegensatz zum Menschenleeren Boitzenburger Land fand man hier jedoch wenig Rastmöglichkeiten und die Wege waren zugleich Forstwege und es ist somit insgesamt weniger idyllisch aber dennoch ruhig. Am Abend besuchten wir dann noch das oben erwähnte Freiluft Theater in Boitzenburg. Mit Einbruch der Dämmerung und der untergehenden Sonne verwandelte sich die Bühne in einen zauberhaften Spielort für das Stück im Sherwood Forest. Die Karten sind mit 18 Euro recht teuer aber auf jeden Fall sind sie es wert.

Damit war der Urlaub auch fast schon wieder vorüber, auf dem Rückweg machten wir noch im Naturpark Blumberger Mühle bei Angermünde halt. Hier hat der NABU eine umfangreiche Ausstellung über natürliche Lebensräume im Allgemeinen und über die Seenlandschaft Norddeutschlands im speziellen eingerichtet die (oh Wunder) mal nichts kostet. Um das Ausstellungsgebäuder herum findet sich eine begehbare Landschaft mit Lehrpfad und Spielmöglichkeiten für Kinder die allerdings am Ende doch etwas öde und fast lieblos wirkte, hier hätte ich noch mehr erwartet.

Vier Tage sind auf jeden Fall zu wenig um alles zu sehen und alle Seen zu umrunden, aber die Gegend ist auch sehr für einen Ausflug wie den unseren geeignet. Neben Ferienwohnungen die leider schlecht im Internet zu finden sind gibt es Zeltplätze (der bei Thomsdorf sah im übrigen ganz annehmbar aus) und in den Städten auch Hotels.

Mogelpackung
geschrieben von: reaper, 09.08.2007

Da bekommt man eine riesen Kiste geliefert und wundert sich was man da bestellt haben soll und dann sinds 4 Würfel, ein Becher und ein Kartenspiel... Naja war halt eine Munchkin Kiste :P

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tags: fun reallife

Freiheit statt Angst
geschrieben von: reaper, 24.07.2007

Unter dem Motto Freiheit statt Angst soll es am 22. September wieder nach Berlin gehen, vor einem Jahr im Juni gab es die erste 'große' Demo des Arbeitskreises (und anderer Verbände) gegen die Vorratsdatenspeicherung und sonstigen Ausartungen der Datenkraken. Damals noch mit etwa 250-300 Teilnehmern ist bei der letzten Demo im April waren es dann schon über 1000.

Nichtzuletzt im Angesicht der immer weiter Ausufernden Sammel- und Auswertungswut bekannter Politiker (ja diese Seite maximiert per JavaScript das Browserfenster) im Bundesministeriums des inneren kann man nur jeden dazu aufrufen am 22. September mit nach Berlin zu kommen. Ich für meinen Teil plane die Fahrt fest ein und habe also noch drei bis vier Plätze im Auto frei!

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Review: DreRoCo - 1. Dresdner Rollenspiel Con
geschrieben von: reaper, 18.07.2007

Letztes Wochenende fand nun die erste Dresdner Rollenpiel Convention im Riesa Efau statt. Los ging es am Samstag um 10 Uhr. Kurz vor 10 füllte sich der Raum dann auch langsam. Zuerst hatte ich das Vergnügen an einer Magic Rollenspielrunde teilzuhaben. Das System war selbstentwickelt und baut auf ein einfaches Statussystem mit W20-Würfen auf. Die Regeln waren angenehm einfach und man hat ein angenehm schnelles Spielgefühl so das man sich in anderer Situation sicher auch mehr aufs Rollenspiel konzentrieren kann ohne ständig an komplizierte Proben zu denken. Sicher nicht nur ein Spaß für Kenner des Kartenspiels.

Nachdem die erste Runde ein wenig überzogen hatte ging es im inzwischen heißen Dachsaal des Riesa Efau auch gleich weiter. Für mich war der Nachmittag mit einer Babylon 5 Runde belegt. Es gab einen ziemlich kniffeligen Naarn-Centauri Krimi zu lösen. Das Spielsystem des B5 RPG war hier D20 und relativ einfach zu erlernen. Schwierig waren hier nur die wenig ausgearbeiteten Charaktere, was etwas mehr Improvisation erforderte.

Alles in allem war es ein tolles Event, ich hatte leider am Sonntag keine Zeit mehr hinzufahren aber ich werde sicher das nächste mal wieder dabei sein :)

DreRoCo - 1. Dresdner Rollenspiel Con
geschrieben von: reaper, 01.07.2007

Zwar weiß ich selber noch nicht ob ich Zeit finden werde aber am 14. und 15. Juli findet hier in Dresden die erste, örtliche Rollenspiel Convention statt. Ich bin auf jeden Fall mal gespannt wie das ganze abläuft, hoffentlich finde ich ein bisschen Zeit um vorbei zu schauen.

Infos zur DreRoCo finden sich auf der Homepage: http://dreroco.dr.ohost.de/

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