Archiv 2006
Barrieren finden mit Barrieren
geschrieben von: reaper, 27.11.2006
Barrierefreiheit ist eine tolle Sache, eine Seite sollte überall etwa gleich aussehen und gleich funktionieren. Was sich erstmal einfach anhört, ist nicht ganz so trivial wie man denkt, schon allein dank der verschiedenen Browserhersteller die alle mit (X)HTML, CSS und JS ein klein bisschen anders umgehen. Der eine kann transparente Bilder - der andere nicht, der eine kann ein JS Menu anzeigen - der andere nicht, der eine macht Rahmen außen rum - der andere innen und so weiter und so fort.
Aber es gibt ja Tools die Seiten auf Barrierefreiheit überprüfen (also darauf, ob "Behinderte Menschen" alles sehen können. Eine dieser Seiten ist http://www.barrierefinder.de, hier kann man seine URL angeben und einen Test durchführen. Aber nur im Internet Explorer, sonst bekommt man die Meldung:
Ja schön nur wenn man jetzt keinen IE findet kann man sich mehrere Seiten Informativer Texte durchlesen wie man seine Seite auf Barrieren untersucht. Die halb- und automatischen Tests bleiben einem aber vorenthalten. Ja so ist das mit den Barrieren ;)
Rundum Neubau
geschrieben von: reaper, 06.11.2006
Einfach großartig. Eigentlich wollte ich ja nur den neuen Firefox bauen, dieser verabschiedete sich dann aber mit einem Segfault von seinem speicherresidentem Leben. Allein einen Meldung deutete auf eine Inkompatibilität zu den Gnome Paketen hin also hab ich mal eben ein Update angeworfen und das ganze Gerassel neu kompiliert.
Was einfach klingt war in diesem Falle nicht ganz trivial, da die FreeBSD Ports gerade eine tiefgreifende Änderung durchmachten. Die X11R6 Pakete residierten bisher in einem eigenen Verzeichnisbaum unterhalb von /usr/X11R6. Ein Umstand den ich nie ganz verstanden habe, aber mit dem man sich leicht arrangierten konnte. Dieses X11BASE wurde jetzt in Vorbereitung auf die Portierung von Xorg 7.1 mit dem LOCALBASE welches unterhalb von /usr/local residiert verschmolzen. Folglich müssen alle Tools die bisher noch im X11BASE liegen neu compiliert werden :(
Aber es wäre kein FreeBSD wenn das nicht ohne Probleme ginge. Einzig wegen der Download Abbrüche hier im stabilen Dresdner Bürgernetz dauerte der ganze Spaß ein bisschen länger als gedacht aber sonst ging alles ohne Bauchschmerzen von statten und ich kann jetzt hier mit dem Firefox 2.0 bloggen.
Dieses habe ich allerdings nicht zwingend meiner Updateorgie zu verdanken, sondern vielmehr der Aktualisierung eines einzelnen Ports (devel/nspr) der den Segfault verschuldete. Manchmal sind es eben doch die kleinen Dinge die das Leben verschönern.
Ach und wo wir bei verschönern sind... Mein FreeBSD auf dem Schlepp ist jetzt fast 3 Jahre alt und hat jedes Systemkern-Update von 5.1 bis 6.1 überlebt. Tja und jetzt auch den Move von X11BASE nach LOCALBASE ;)
Terrorabwehr schafft Arbeitsplätze
geschrieben von: reaper, 29.10.2006
Mit 132 Millionen Euro soll es, laut dem lieben Herrn Schäuble aufwärts gehen [1]. Und dabei will er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn er wird den Terror in Deutschland zerschlagen indem er Rechner durchsucht ohne das seine Mitarbeiter die Sicherheit Ihrer Büros verlassen müssen:
Nebenbei werden dann laut Schäubles Plan noch Bürger aus 'Problemstaaten' auf dem Frankfurter Flughafen "lückenlos" überwacht. Und ach ja die zweite Fliege... Dafür werden gleich wieder neue Mitarbeiter eingestellt. Schade eigentlich das die Überwachung nicht gleich ein Rechner machen kann, dann müsste man nicht später soviel Renten zahlen...
[1] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,444687,00.html
Datenschatten (late review)
geschrieben von: reaper, 17.10.2006
Besser spät als nie ;) Letzte Woche gab es am Mittwoch Abend einen Info Abend zum Thema Datenschutz. Organisiert vom Bürgernetz und dem Exma Amt. Hauptredner waren Prof. Andreas Pfitzmann von der TU-Dresden und Dr. Alexander Dix dem Datenschutzbeauftragten von Berlin. Abgerundet wurde das ganze von einer guten aber dramaturgisch Verbesserungswürdigen Darstellung einen klassischen Neudeutschen Datenschattens von Markus Weiland.
Pfitzmann leitete seinen Vortrag mit einem durchaus treffenden populärwissenschaftlichen Beispiel ein:
Und beobachtet man die Gesellschaft so sind wir die Frösche und das Wasser wird gerade lauwarm. Wenn ich nur an die vielen Menschen aus meiner Umgebung denke die sich keine Gedanken darum machen von wem sie wann, wo und vor allem warum beobachtet, registriert und katalogisiert werden. Womit dann auch schon das Thema von Herrn Dix, die kommenden Gesetze zur Voratsdatenspeicherung, aufgeworfen wird.
In 5 Thesen erläuterte er warum Voratsdatenspeicherung nicht nur unsinnig, sondern auch gefährlich ist. Dabei stellte er klar das Bürgerrechte und Datenschutz nicht das Privileg und somit auch nicht das Problem von einzelnen Personen sind, sondern ein globales, gesellschaftliches Problem darstellen. Ein Problem, das unsere so hoch gelobte demokratische Gesellschaftsstruktur bedroht.
Den Abschluß des eigentlichen Vortragsparts bildete der fiktive Freitag eines fiktiven Studenten der leider gar nicht so fiktive Spuren und Profile hinterließ. Dabei waren die Beispiele und erläuterungen gut, jedoch hätten sie noch knackiger formuliert sein können.
Zum Ende des Abends gab es noch eine Fragerunde mit Andreas Schurig, dem Datenschutzbeauftragten von Sachsen, wobei sich die Fragen hier im üblichen bürgerlichen hielten. Sicher war dies auch nicht der Ort andem man das komplexe Thema erörtern konnte. Alles in allem war es dennoch eine interessante Veranstaltung und ich war geradezu erstaunt, das der Hörsaal im HSZ doch relativ voll war.
Bad Harzburg - Radauwasserfall - Eckertalsperre - Brocken
geschrieben von: reaper, 15.10.2006
Start der Wanderung ist der Parkplatz am Radauwasserfall, hier kann man direkt über die Straße am Wasserfall parken oder ein paar hundert Meter weiter im Wald. Der recht schmale Weg führt dann zunächst den Berg hinauf und immer der Eckertalsperre entgegen. Bei feuchtem Wetter kann es hier recht glitschig sein und man trifft unter Umständen auch schon auf die ersten Mountainbiker die sich im Schneckentempo den Hang hinauf quälen.
Nach etwa einer halben Stunde gelangt man auf eine feste, asphaltierte Straße der man bis zur Eckertalsperre folgt. Dort angekommen kann man das frische Talsperrenwasser an einem kleinen Brunnen verkosten und nur ein paar Schritte weiter den Blick über die höchste Staumauer Deutschlands genießen. Der See der Talsperre ist von beiden Seiten mit hohem Nadelwald eingeschloßen und bietet vor allem bei sonnigem Wetter einen grandiosen Blick.
Der Marsch führt weiter über die Staumauer wo man sich wiederum von eiligen Radlern in acht nehmen muss die auch gern mal den schmalen Weg verstopfen. Nach etwa zwei dritteln der Mauer deutet eine schwarz-rot-goldene Säule auf die ehemalige Grenze hin. Hier also "stand" der Antifaschistische Schutzwall. Eine Tafel infomiert noch über die unsinnige Teilung mitten in der Talsperre, welche die Nutzung als Trinkwassertalsperre nahezu unmöglich machte. Man verweile also einen Augenblick und sehe sich das schöne Harzpanorama mit Brocken an. Wie in weiter Ferne noch sieht man den Gipfel des Brocken mit dem gut zu erkennendem Brockenturm (nur wenn dieser nicht wolkenverhangen ist freilich).
Unter den Kiefern des Harzes geht es vorerst recht sanft um die Talsperre herum und bis zu einer kleine Einkehr. Denn dann wartet der lange Pfad zum Brocken. Zuerst noch flach, dann immer steiler geht es einen mit Betonplatten ausgelegten Weg empor. Dies ist der anstrengenste Teil der Wanderung denn es gilt jetzt 400 Höhenmeter im Akkord zu bezwingen. Für all die Strapazen entlohnt aber bei guter Sicht immer wieder ein schöner Blick beim umdrehen. Je nach Tempo kommt man dann etwa ein bis zwei Stunden später auf den Brocken an. Mit Glück gibt es hier keine Wolken. Aber auch sonst ist es ein faszinierende Anblick wenn die weichen, nebligen Wolkenschwaden zwischen den kahlen Wipfeln der toten Bäume umherziehen und sich der Brockenturm einem Dämon gleich aus dem Nebel schält.
Eins sollte man auf jeden Fall einplanen, warme Sachen denn hier oben weht ein kalter Wind. Wer nicht nach Bad Harzburg zurückmuss kann hier auch die Brockenbahn nach Wernigerode nehmen. Für Suppe und Bockwurst ist aber allemal gesorgt, wenn auch für gepfefferte Preise. Nach dem Aufenthalt auf dem Brocken, es gibt wie gesagt Berggastronomier, Dampfloks, Steingarten und Museum kann man sich auf den Rückweg machen.
Auch wenn es der selbe Weg ist, ist es doch nicht eintönig den der Blick ist ein anderer, statt des endlosen Aufstiegs sieht man stehts das Panorama des Harzvorlandes vor sich. Vorsicht ist allerdings geboten, Radfahrer quälen sich den Berg zwar hoch, dafür rasen sie aber auch wie mit reichlich 60 Sachen die Holperpiste wieder hinab. Wanderer mögen bitte stehts nach hinten schauen und zur Seite springen. (Meine Meinung, Radfahrer ham hier nix zu suchen).
Für die Wanderung sollte man schon den ganzen Tag und genügen Proviant einplanen, denn es sind wie gesagt einige Höhenmeter zu überwinden. Der Ausblick und die Höhenluft entschädigen aber für alle Strapazen :)
Bad Harzburg - Burgberg - Kreuz des deutschen Ostens - Kattnäse - Rabenklippen - Molkehaus - Bad Harzburg
geschrieben von: reaper, 08.10.2006
Los geht es auf dem kleinen Parkplatz kurz vor der Seilbahn an der B4. Hier gibt es noch keinen Parkscheinautomaten und somit ist im Zweifel das Parken gratis. Wir waren ja aber so oder so bis runter gelaufen.
Der Weg zum Burgberg windet sich in sanften Serpentinen unter Buchen und Kiefern und es macht zur Herbstzeit einen heiden Spaß durch das Laub zu rascheln. Kurz nach der Unterquerung der Seilbahn (welche man natürlich auch nutzen kann um nach oben zu kommen) gabelt sich der Weg in 5 Richtungen. Eine Kartentafel und Wegweiser helfen hier sehr bei der Orientierung. Der Weg führt jetzt durch lichten Wald bis zum Kreuz des deutschen Ostens. Dieses knapp 30 Meter hohe Kreuz soll an die vertriebenden Ostdeutschen Landsmannschaften erinnern und ist von weither mit bloßem Auge zu erkennen. Im Jahre 1998 wurde das Kreuz durch einen Orkan vollständig zerstört und im September 2000 wieder neu errichtet. Um das Kreuz herum finden sich in steinern Sockeln die Wappen der vertriebenen Landsmannschaften.
Ein wenig ab vom Weg hinter dem Kreuz findet sich ein wunderbarer Punkt für eine Rast mit schönem Blick hinab ins Tal und auf Bad Harzburg. Nach Rast und Blick geht der Weg weiter bis zu einer Weggabelung die einen zum einen in Richtung Kattnäse und zum anderen zu den Rabenklippen führt. Es lohnt sich auf jeden Fall den Schritt zuerst zur Kattnäse zu lenken. Man schlägt nach einem kurzen Marsch (etwa 10 Minutn) durch den Wald einen breiten Hangweg ein der einen bereits fantastischen Ausblick über das flache Land anbietet. Schräg nach rechts ab geht schließlich ein unscheinbarer Pfad zur Kattnäse. Einen Wegweiser gibt es hier nicht mehr aber der Intuition folgend sollte man nach oben gehen. Nach etwa 5 Minuten Weges findet man hier einen Stempelkasten und eine Infotafel. Die restlichen 100 Meter zur Kattnäse sind durch einen Trampelpfad gekennzeichnet, der sich durch den Wald windet. Die Kattnäse selbst ist jedoch mit Geländer und Treppe gut ausgebaut und der Blick von hier schlägt die bisherigen um längen. Wanderer verirren sich ob der fehlenden Wegweiser und der verschlungenen Wege eher selten, so das man sich hier guten Gewissens nocheinmal die Sonne auf den Bauch scheinen lassen kann.
Zurück führt der Weg ersteimal bis zur beschriebenen Gabelung und dann weiter zu den Rabenklippen. Hier kann man in der örtlichen Schenke einkehren oder im angrenzenden Luchs Gehege nach den Insassen ausschau halten, die hier auf ihre endgültige Auswilderung warten. Von hier kann der müde Wanderer auch den Bus hinab ins Tal nehmen oder mutig in Richtung Molkehaus weitermarschieren. Der Weg ist nun leider nicht mehr so idyllisch, da für den Busverkehr planiert und ausgebaut. Das Molkehaus liegt an einem kleinen Waldteich der nocheinmal zum verweilen einlädt. Das Molkehaus selbst ist einen gut erhaltene aber leider im Moment insolvente Gaststätte die, wenn geöffnet, sicher auch eine gute Raststätte bildet.
Der letzte Teil der Wanderung geht recht steil einen schmalen Weg bergab nach Bad Harzburg wo man schließlich am Märchenwald herrauskommt. Der Märchenwald selbst ist sicher ein lohnender Abschluß für müde Wanderskinder die noch ein Eis schlecken und die Welt der Märchen erleben wollen. Bad Harzburg ist nun auch nicht mehr weit und man erreicht vom Märchenwald aus in 2 Minuten den Kurpark über eine Fußgängerbrücke.
Die Wanderung selbst dauert je nach Laufgeschwindigkeit und Rastwilligkeit sicher zwischen 5 und 8 Stunden. Alle Angaben freilich ohne Gewähr ;)
Ein Radau Wasserfall und ein Brocken (Vier Tage Harz)
geschrieben von: reaper, 08.10.2006
Ganz ehrlich ich war ein bisschen Urlaubsreif, die Vorstellungen einiger Kunden von der Arbeit eines Programmierers sind doch auf Dauer immer wieder befremdlich. Zumindest scheint es manchem einfach mal nicht verständlich machbar zu sein das auch kleine Dinge unter Umständen aufwendig zu programmieren sind ;) Aber das ist Nebensache. Jedenfalls haben wir das lange Wochenende durch einen schönen Brückenmontag ergänzt und sind auf die schnelle mal vier Tage in den Harz gefahren.
Unsere Übernächtigung hatten wir in der Walnußhütte in Bad Harzburg gebucht. Dabei handelt es sich um einen liebevoll ausgebauten und eingerichteten, kleinen Gartenbungalow. Der Preis war mit 25€ pro Nacht mehr als nur günstig und die Lage von Bad Harzburg ist für Wanderungen fast schon optimal zu nennen.
Am Freitag Abend sind wir also hier in Dresden losgefahren und auch, bis auf einen kurzen Stau und ein brennendes Autowrack am Rand gut durchgekommen. Besonders angenehm ist die vier-spurig ausgebaute B6 im Harz zwischen Quedlinburg und Bad Harzburg. Die Straße ist breit und bei angenehmen 130 kommt man schnell und ohne lästige Ortsdurchfahrten ans Ziel. Wir kamen also noch im restlich des Tages an und nahmen die umfangreichen Info Ordner in der Hütte in Augenschein. Ganz klar, wer hier nächtigt braucht vorher keinen Reiseführer zu kaufen. Lediglich eine Wanderkarte sollte man zur Sicherheit dabeihaben.
Am Samstag morgen machten wir uns dann mit gepackten Taschen auf den Weg in die Berge. Zu Fuß wanderten wir zuerst mal in die Stadt hinab und die Einkaufsmeile entlang. Bad Harzburg selbst ist eine ganz normale Ostdeutsche Stadt aus dem Jahre 1989 mit real existierender Marktwirtschaft ;) Um genauer zu sein, vielen Häusern sieht man deutlich an das eine Renovierung nötig ist. Tatsächlich ist Bad Harzburg natürlich schon in Niedersachsen und somit auf der Westseite unseres kleinen Staates aber ein wenig fühlt man sich 10 Jahre zurückversetzt. Wenn man dann dazu noch die schicken Fachwerkaltstädte von Wernigerode oder Quedlinburg sieht, wird der Verfall und die Auswirkung von Kulturförderung noch deutlicher.
Jedoch soll dies keine Abschreckung von Bad Harzburg sein. Die Flaniermeile und der Kurpark sind durchaus sehr schön. Alte Kastanien säumen die Ladenstraße vom Bahnhof bis zur Seilbahn und zu dieser Jahreszeit sollte man in jedem Fall auf seinen Kopf acht geben denn es wird mit pieksigen Kastanien geworfen ;)
Nach dem Durchmarsch durch die Stadt jedenfalls gingen wir gemütlich den Aufstieg zum Burgberg an. Eine detailierte Wanderbeschreibung folgt in separaten Einträgen :)
Alles in allem waren es vier erholsame und anstrengende Tage vor allem das Wetter hat grandios mitgespielt :)
Bunte Gemüse Pfanne (BuGePfa)
geschrieben von: reaper, 08.10.2006
Eine schnelle, bunte Gemüsepfanne lässt sich mit den verschiedensten Zutaten anrichten. Hier nur ein kleines Beispiel:
Zutaten
- 1 Zwiebel
- 1 kl. Gartenzuchini (ca. 300g)
- 2 Paprika (rot)
- 3 Tomaten
- 125 ml Saure Sahne
- Salz / Pfeffer / Edelsüßer Paprika / Chilipulver
Zuerst werden die Zutaten gesäubert und zerkleinert. Die Zwiebeln und Paprika werden gewürfelt und die Zuchini und die Tomaten in Scheiben geschnitten. In einer Pfanne die Zwiebeln mit wenig Öl glasig anbraten und dann die Zuchini zugeben und ein wenig anbraten. Sind alle Zuchini Scheiben etwa gleich gut angebraten gibt man die Paprika und Tomaten dazu und lässt alles ein wenig dünsten. Abschließend mischt man alles gut mit der sauren Sahne durch und schmeckt mit den Gewürzen ab.
Instabile Sicherung
geschrieben von: reaper, 29.09.2006
Traurig aber leider wahr. FuseFS ist unter FreeBSD alles andere als stabilitäts fördernd. Zwar lief mein Rechner bei ersten Tests stabil was sich aber leider falscher Eindruck herausstellte.
Primär machten sich die Probleme beim runterfahren bemerkbar. Der Rechner fror beim beenden oder neustarten von X.Org ein. Und bald machte sich eine sonst nur von Windows gewohnte Instabilität auf dem Rechner breit. Seit der Deinstallation des Kernelmoduls läuft der Rechner wieder stabil durch!
Sicherungsdateisystem (FuseFS)
geschrieben von: reaper, 08.09.2006
Fuse das steht erstmal für "File System in Userspace und ist eine der, meiner Meinung nach, großartigste Ideen. Fuse stellt eine allgemeingültige Schnittstelle zwischen Kernel-VFS und Userspace zur Verfügung. Im Klartext eine Schnittstelle für Dateisystemtreiber, die nicht im Adressraum des Kernels laufen. Das hat zum einen den Vorteil das nicht-privilegierte Benutzer Dateisysteme mounten können und bietet zum anderen die Möglichkeit verschiedene Bibliotheken für Dateisysteme zu verwenden.
Da die Treiber nicht im Kernelspace laufen ist es im Prinzip und eine feste API zur Verfügung steht sind inzwischen eine ganze Reihe mehr oder weniger kuriose Dateisystemtreiber entstanden. Mit CurlFtpFS lässt sich beispielsweise ein FTP Server ankoppeln. Das ganze ist sogar schon recht stabil und so versucht der Treiber sogar eine zusammengebrochene Verbindung wiederherzustellen.
Andere Treiber die mir einen Test interesant erscheinen lassen sind SSHFS oder SMBNetFS. Ersteres bietet die Möglichkeit per SSH erreichbare Rechner (Dateisysteme) einzubinden und letzeres erlaubt es bereits jetzt recht komfortabel unter Unix ins Samba Netzen zu browsen. Dabei wir ein Verzeichniss eingehangen in welchem man dann über die IP / Domainnamen des SMB Servers in virtuelle Verzeichnisse wechseln kann und dort wiederum in die verschiedenen Shares schauen kann :)
Ein andere noch nicht für FBSD portiertes lustiges Spielchen ist GMailFS zur Nutzung des GMail Spaces als Internetfestplatte ;)
Wie eben schon erwähnt gibt es Fuse auch für BSD. Ursprünglich handelt es sich um ein Kernelmodul für Linux, aber das Fuse4BSD Projekt hat es inzwischen portiert. Zwar ist es noch nicht im Kernel gelandet aber das über die Ports installierbare Modul verrichtet bei mir auch recht robust seinen Dienst.





