Archiv 2005

slight wep
geschrieben von: reaper, 24.12.2005

So nun ist Weihnachten und ich bin daheim, seit hier eine FritzBox als DSL-Router ihr Werk vollbringt kann ich mich mit dem Notebook auch frei durch den Raum bewegen *g* Nun bin ich aber das erste Mal seit meinem Update auf 6.0 wieder hier und natürlich gehts net mehr :(

Mit dem 5.4er FreeBSD konnte ich mich über den Befehl:

> ifconfig wi0 wepmode on wepkey meinwepschlüssel up
> dhclient wi0

Mit IP und Defaultroute versorgen, diesmal gabs nur nichtssagende Fehlermeldungen :( Aber mit Hilfe von Tanta Google stellte ich dann fest das die FreeBSDler einen Teil der Netzwerktools mit OpenBSD Code überarbeitet haben und nun einiges anders läuft. Und genau es geht jetzt wieder mittels:

> kldload wlan_wep.ko
> ifconfig wi0 ssid meinessid wepmode on weptxkey 1 wepkey 1:0xWEPKeyHex up
> dhclient wi0

Wichtig damit ist das der weptxkey explizit angegeben werden muss. Damit es keine dummen Kommentare gibt von wegen WEP ist unsicher, das ist mir klar nur leider unterstützt meine Karte kein WPA :( Und Onlinebanking mach ich net übers geWEPte Wlan ;)

Das manuelle Laden des Kernelmoduls kann man sich freilich durch einkompilieren in den Kernel oder ein wlan_wep_load="YES" in der /boot/loader.conf ersparen.

pdfs mit tetex joinen
geschrieben von: reaper, 22.12.2005

Bisher habe ich wenn ich mehrere pdfs vereinigen wollte immer die tools aus dem pdftk genutzt, leider haben sich die Entwickler aus unerfindlichen Gründen dazu entschieden JAVA Komponenten einzubauen und damit vom GCJ aus der GNU Compiler Suite abhängig zu werden, welchen ich aber nicht auf meinem Rechner habe und auch nicht wegen den paar PDFs installieren wollte ;)

Also habe ich nach einem alternativen Weg gesucht und bin zuerst auf die Idee gekommen Ghostscript zu verwenden wie es auf vielen Seiten beschrieben wird:

gs -sDEVICE=pdfwrite -dNOPAUSE -dQUIET -dBATCH -sOutputFile=out.pdf *.pdf

Leider führte das nicht zum gewünschten Ergebniss, ich weiß noch nicht warum aber es war immer nur die letzte angefügte Seite im Dokument :( Nach viel weitergoogeln fand ich dann eine Variante die LaTeX nutzt:

texexec --pdfarrange --result out.pdf *.pdf

Das resultierende PDF Dokument ist leider unkomprimiert als wenn Grafiken drin sind wird es sehr groß, aber hier hilft dann wirklich Ghostscript weiter um das Dokument noch einmal nachzubearbeiten:

gs -sDEVICE=pdfwrite -dNOPAUSE -dQUIET -dBATCH -sOutputFile=final.pdf out.pdf
tags: unix latex tools

r40 tunes
geschrieben von: reaper, 12.12.2005

So nachdem ich nun mein System letzte Woche neu aufsetzen musste stand auch die Konfiguration des ACPI Krams fürs Speedstepping und Suspending an. FreeBSD 6.0 unterstützt auf den Thinkpads nur S3 (Suspend to RAM) und S5 (Soft Power off). S1 und S2 vermisst man weniger da diese im Prinzip das selbe machen wie S3, schmerzlicher ist schon S4 da dieses die Speicherung aller Daten auf die Platte bedeutet und dann richtig Strom spart. Immerhin werden bei S3 auch alle Systeme, bis auf die Lebenserhaltung des RAMs und den Tiefschlaf der CPU, abgeschaltet.

Um sich das Leben komfortabel zu gestalten müssen allerdings noch ein paar Feineinstellungen vorgenommen werden. Allgemein muss eins beachtet werden, das Aufwachen funktioniert nicht mit eingeschalter Hardwarebeschleunigung vom X11.

Ansonsten macht die Kombination aus Touchpad und Trackpoint standardmäßig ein paar Zicken so das ein Neustart des moused nötig ist. Mittels eines hint.psm.0.flags="0x2000" in /boot/device.hints erübrigt sich ersteinmal der Neustart des moused. Ein zusätzliches hw.psm.synaptics_support="1" in der boot/loader.conf lässt dann auch den Trackpoint wieder aufwachen und aktiviert die dritte Maustaste.

Nach dem Aufwachen spinnt der X-Server noch ein wenig rum und zuckt kurz herum, daher sollte man die /etc/sysctl.conf mit den Einträgen hw.acpi.reset_video=0 und hw.syscons.sc_no_suspend_vtswitch=1 ergänzen. Dannach wacht das Thinkpad auf wie Dornröschen ;)

six do zero
geschrieben von: reaper, 08.12.2005

Nachdem ich in einem Anfall von übermüdeter Schussligkeit mein komplettes /var gelöscht hatte und damit ohne Paketdatenbank dastand habe ich am Montag in einer Nacht- und Nebelaktion FreeBSD 6.0 auf meinem Notebook installiert.

Auch wenn die Versionsupgrades eigentlich immer problemlos laufen und mein Arbeitsrechner das Update auch Problemlos überstanden hatte, wollte ich mich beim Notebook lieber noch drum drücken den Versionssprung zu machen. Somit hatte ich jetzt aber die gezwungene Chance das System gleich von Anfang an neu aufzusetzen und manchen mit der Zeit entstandenen Konfigurationsfehler zu umschiffen *g*

hanjo@guinness:~/uname -srm 
FreeBSD 6.0-RELEASE i38
tags: unix freebsd

Update mit Hindernissen
geschrieben von: reaper, 03.12.2005

So ein Gnome-Update ist aufwendig, vor allem wenn man auf Gnome-Anwendungen setzt. Für FreeBSD gibt es ein extra Tool das die installierten und mit Gnome-verknüpften Ports in eine Rutsch auf den neusten Stand bringen soll.

Leider nicht so einfach wie das auf den ersten Blick erscheint, aber mit viel Mühe hab ich es dann doch hinbekommen. Unglücklicherweise hing das Updateskript in einem Schritt total, es stand und stand und der Rechner idelte vor sich hin, nur mehrfaches CTRL-C bewegte es dann zum weitermachen. Last but not least gab es Probleme dabei den Firefox zu updaten der ja jetzt in Version 1.5 vorliegt, zuerst gab es Probleme mit der SVG Integration die nur auf FreeBSD 5.x zutreffen, welche aber inzwischen im Makefile gefixed sind. Abschließend hatte ich dann noch ein schwer zu findendes Problem das sich auf den nss Port zurückführen ließ, welcher in Version 3.10 installiert sein sollte!

Aber jetzt rennen die neuen Gnome-Libs und der neue Firefox auch auf meinem Notebook :)

an image

tags: unix freebsd

conky und die zwei akkus
geschrieben von: reaper, 08.11.2005

Zu meinen neuen Akkus gesellte sich nun ein kleines Problem. Ich nutze um mir ein paar schöne Informationen zum Systemstatus anzuzeigen das Tool Conky, dieses kann normalerweise auch den Status mehrerer Akkus ausgeben. Leider scheint das unter Freebsd nicht so recht zu funktionieren, da die Daten aus den sysctl Einträgen gezogen werden und die berechnen die Akkulaufzeit pauschal für alle Akkus. Es ist also mit Conky nicht ohne weiteres möglich den Füllstand der einzelnen Akkus anzuzeigen.

Daher habe ich mir ein kleines Shellskrip geschrieben das diesen Mißstand behebt und mir den Ladezustand meiner beiden Akkus anzeigt und zusätzlich die gesamte Restlaufzeit ausgibt. Zum Glück kann Conky auch Shellskripte ausführen und deren Ausgaben anzeigen.

#!/bin/sh

BATS="0 1"

for i in $BATS
do
	CUR_STATE=`acpiconf -i $i | grep "State" | cut -f 4`
	
	if [ "$CUR_STATE" != "Not Present" ];
	then
		MAX_CAP=`acpiconf -i $i | grep "Design capacity" | cut -f 2 | cut -d " " -f 1`
		CUR_CAP=`acpiconf -i $i | grep "Remaining Capacity" | cut -f 2 | cut -d " " -f 1`
		
		# show percentage only if battery is present
		if [ "$CUR_STATE" != "Charging" ];
		then
			echo "Battery $i: $(( $CUR_CAP*100 / $MAX_CAP )) % (Discharging)"
		else
			echo "Battery $i: $(( $CUR_CAP*100 / $MAX_CAP )) % (Charging)"
		fi
	fi
done

LIFETIME=`sysctl -n hw.acpi.battery.time`

if [ "$LIFETIME" != "-1" ]
then
	echo "Remaining: $(($LIFETIME/60)):$(( $LIFETIME%60 ))h"
fi

Sicher noch nicht das Optimum aber alle Infos die ich brauche.

Neues FreeBSD Logo
geschrieben von: reaper, 02.11.2005

Das FreeBSD Projekt seit gestern ein neues Logo bekommen, mit großer Mehrheit entschieden sich die Entwickler des Projektes für den Entwurf von Anton K. Gural.

Mir persönlich ist das Logo ja zu bunt, ein wenig sieht es ja aus wie ein Bonbon. Eben im Trend der poppigen, leuchtenden Farben die einen seit KDE und MacOS X überall angrinsen. Aber ich werd damit leben können, denn das Logo macht ein OS ja nicht schlechter oder besser als es ist!

an image

tags: freebsd web unix

vimspell und netrw
geschrieben von: reaper, 09.10.2005

Da ich gerade an dem C-Grundlagenkurs für unsere neuen Azubis am ZIH arbeite und dafür ein etwas umfangreicheres Skript mit TeX schreibe habe ich die Gelegenheit genutzt auch dieses wieder mit vim zu machen. Seit ich mich eingehender mit dem Editor beschäftige und mir eine für mich an recht komfortable Umgebung geschaffen habe komm ich irgentwie nicht mehr so recht mit meinem guten alten jedit klar. Nicht das der Editor schlecht wäre, nein meine Hand ist einfach zu faul geworden ständig zur Maus rüber zu huschen ;)

Schon vor einiger Zeit habe ich im Netz das vimscript netrw gefunden, damit ist es möglich in lokalen als auch entfernten Verzeichnissen über ssh, ftp, etc. zu browsen und Datein auch wieder remote zu speichern. Beim browsen in den Verzeichnissen hat man auch noch grundlegende Dateisystemfunktionen wie Umbenennen oder Löschen im Zugriff und erspart sich so den Gang auf die Shell.

Heute habe ich mich nun daran gemacht meinem C-Skript mal einwenig die korrekte Deutsche Sprache aufzuzwingen und hab angefangen das ganze mit aspell zu machen, allerdings heißt das immer erst auf eine zweite Konsole wechseln und dann das File checken, was fehlt ist eine on-the-fly Prüfung ala Word & Co.

Also hab ich mal eine Runde gegoogelt und bin auf das vimspell Skript gestoßen. Dieses implemetiert ein Frontend in den vim das die Rechtschreibprüfung per ispell oder aspell übernimmt. Fehlerhafte Worte werden automatisch rot eingefärbt und rot hinterlegt, über Tastenkürzel kann man sich dann eine Liste mit Alternativen einblenden lassen, fast wie in Word... nur ohne klicken ;)

tags: vim tools unix

Daemonen auf dem Vormarsch
geschrieben von: reaper, 06.10.2005

Ja selbst auf dem CLT sitzen die Daemonen schon in der ersten Reihe [1], auch wenn da noch viel zu viele Frackträger rumstehen ;)

[1] http://www.tu-chemnitz.de/tu/aktuelles/dateien/index3.php?aid=311

tags: unix

Enlightenment - Utils
geschrieben von: reaper, 21.09.2005

Und weiter geht das Experimentieren mit Enlightenment. Neben den leider noch nutzlosen Modulen gibt es ein Paket mit Utilitys welche den Umgang mit dem System leichter machen sollen. Wie auch die Module sind diese noch nicht für FreeBSD portiert und man muss sie von Hand aus dem CVS kompilieren.

Neben den gnu-autotools wird noch die ewl Bibliothek aus den Ports benötigt. Die ebenfalls noch fehlende engrave Bibliothek muss man ebenfalls aus dem CVS nachholen und installieren. Soweit funktionierte das auch angenehm und ohne größere Probleme bei mir :)

Nach der Installation stehen dem geneigten User eine Reihe von neuen Tools zur Verfügung. Zum ersten versteckt sich direkt im Menu exige welches ein in fast allen Window Managern verankertes Programmstart Tool darstellt mit dem man schnell Programme die nicht im Menu hängen ausführen kann.

Mit entengle findet sich ein praktischer Menu Editor für eigentlich alle Menus von e17 der einem die Arbeit mit den Menufiles erspart die leider bei e17 nicht in einem zentralen File liegen sondern ähnlich den Verknüpfungen unter Windows funktionieren.

Abschließend findet sich noch emblem welches in Verbindung mit e17setbg zur Verwaltung der Desktophintergründe dient.

Bei der Suche nach Lösungen für die kleinen hier weniger beschriebenen Probleme fand ich insbesondere den Get-E User Guide sehr hilf- und aufschlußreich.

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tags: unix tools
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